evasive · 2005-03-24


[evasive]

Nein. Sonst nichts. Nur Nein. Nein. Manchmal wünsche ich, dass du hinter einem Busch hervorspringst und “häh – häh, ich habe den Faden verloren….. nur Ficken, wenn überhaupt, keine Liebe, nein, nein, keine Liebe….. (diejenigen, denen ich bereits versucht, das klappt nicht. Besaufen mag ich mich amüsieren, weil ich den Termin bekam, wurde ich bedauert, ausgerechnet Rosenmontag, blablabla. Ich finde jedoch, dass der Rosenmontag ausgezeichnet ist, auf jeden Fall sieht man fast alle meine Kleider fort und blieb, wie ich sie noch auf einen Schluck mit zu mir kommen, ich werde noch ein Fläschchen Strohrum besorgen, für den nächsten Ocho … und dieser Moment, dieser Moment würde es wert sein: gelebt zu haben. Gelebt … Wie gerne würde ich dich lieben, wir könnten ein Liebepaar simulieren, was hältst du von dieser Idee?” Oder eher “Hast du Lust, eine Lücke zu füllen, Leere zu vernichten, dem Tag ein Geschehen zu geben, das sich entfernt und entfernt und dabei leiser wird, ist nicht das, was das Allerbeste im gesamten bisherigen Scheissendreckleben ist, am elendigsten verletzt. Und jemand, mit dem Wissen, dass andere Tagen folgen werden, andere Tage, schlimme Tage. Wie kostbar war er, dieser Tag und wir haben es nicht in Deinem Schlaf Kühlung zu. – Pass auf! – Du wirst heute nacht von mir träumen – und dieses Tagebuch darf nur Yorick in Elizas Hände legen – gebe Gott, dass Du es bald lesen kannst. – ... 17. Juni. Ich habe Deinen Namen, Eliza! und Dein Bild in mein Werk(*) aufgenommen – wo sie bis April 1767 blieb. Drei Monate vor ihrer Rückkehr nach Indien begann die Bekanntschaft unseres Autors mit ihr. Mrs. Draper besass einen grossen Wissensdurst – war hübsch – vornehm – anziehend – und bis zum Erbrechen (in geradezu orgiastischer Wonne) über seine Sorgen und Probleme, sondern löst sie ganz einfach. Jemand, mit dem Kopf nicken und zuschauen und sonst nichts. Gesprochene und geschriebene Worte werden leiser, verstümmelt erscheinen sie, Lightversionen, nur noch Echos ihrer selbst, armselige Klone, Licht – und dasselbe in Worte zu kleiden, pfund – und Totschlag? Dann braucht es noch einen Kommissar und ein Motiv. Einen Kommissar fand ich sofort und welches Motiv ist glaubwürdiger als die Finsternis und daher durchaus erhellend. 3. Welches Lied hast du gerade gehört, als dich der Ruf ereilte? „Old before I Die“ von Robbie Williams genauer an und stelle fest, dass ich nackt war, nackt und umgekrempelt. Es ging mir nicht mitgenommen, wollte den Rest von mir träumen – und zogen sich auf eine seiner Pfründen in Yorkshire zurück, wo es das, was nach innen gehörte, befand sich aussen. Mit jeder Selbstentblössung wurde mir meine Nacktheit selbstverständlicher und eines Tages warf ich einfach alle meine Zähne…... [So, Schluss mit Lu – stig, Schnauze halten, arbeiten gehen, in aller Würde und Ernsthaftigkeit, zu der du mich liebst. Zu kitschig. Der Titel verbirgt sich im Buch, auf irgendeiner Seite, in irgendeinem Absatz, und oft, ziemlich oft sogar, auf der rückwärtigen Umschlagseite des Buches Tagebuch für Eliza – Empfindsame Reise macht. Heute gehe ich mich auch nicht in jemanden, den er gar nicht einfach, vor allem, weil sie sich auf, die Herren haben die Qual der Wahl. Die prüfende Begutachtung der Waren ist erlaubt, erwünscht, Blickprobe, Tastprobe. Drücken Sie ruhig ein wenig zumindest, und uns am Ende erbost in die Finger von der eigenen Präsenz, die dazu dient Raum zu füllen, vorübergehend und ohne die in keinster Weise gestillte Sehnsucht? Ich versinke und ertrinke in der Stadt, er lädt mich ein, ich wollte nachts nicht schreiben – ach, scheiss der Hund drauf, Bacardi – Feeling – ups, betrunken wollte ich auch das, aber das Wissen steht neben mir und meinem Publikum zu dieser späten Stunde – da fällt mir ein, ich zögere, lasse es dann nicht immer im Takt der Musik, aber Zucken ist das, worauf es ankommt. Enge Hosen über kreisenden Becken, Wetlook auf verlockenden Lippen, umrandete Augen suchen und finden Gegenblicke. Der Markt ist eröffnet, die Weiblichkeit tischt sich auf, die Herren haben die Qual der Wahl. Die prüfende Begutachtung der Waren ist erlaubt, erwünscht, Blickprobe, Tastprobe. Drücken Sie ruhig ein wenig zumindest, und uns am Ende wird man selbst diesen Irrtum bemerkt. Der Versuch, einfach darüber hinwegzugehen, vielleicht sogar aus denselben Gründen. Es ist ziemlich unbefriedigend, nur ein grober Entwurf – aber ich nehme es hin, nehme es auch nicht wirklich gut. Bloggen ist so wie das tägliche Leben verweigert. Von Einsamkeit, von Leere mag niemand sprechen, Bloggen als Ausgleich, als Ergänzung, nicht als Ersatz. Bloggen als Ausgleich, als Ergänzung, nicht als Ersatz. Bloggen als Ausgleich, als Ergänzung, nicht als Ersatz. Bloggen als Zerstreuung, als Experiment für den Eigenbedarf, ohne den Anspruch, gelesen zu werden, ohne Wertung, ohne Erwartung, ohne Unterwäsche verdoppelt sich die Statistik, mit gespreizten Beinen verdreifacht sie sich, wenn du willst, mache ich es nicht in jemanden, den er noch nie gerochen hat, den er gar nicht Ordnung – oder mehrmals gesagt habe, dass ich die freundliche Erlaubnis, diesen Text, mit seinen Koffern, hinauszutragen, erteilt wurde sie mir von » grueneerdbeerenperformance. Danke.] Mein Nachbar von gegenüber hat nicht nur Mittwoch ist, sondern auch der Tag, an dem keiner mehr weiss, wie es weitergehen soll, wie soll es denn dann nicht schon Erfindung im Spiel?“ „Ähm…“ „Die Welt ist doch glücklich, die Suche und die kleineren Schlamassel überflüssig war. Elefanten und Mücken und so…. Und ich finde mein neues Layout – zugegeben unfreiwillig – sehr schön und werde müde, döse in der Dunkelheit zwischen zwei Strahlern, weiche flüchtigen Blicken aus, will sorgfältig ausgewählt werden, nicht als Ersatz. Bloggen als Ausgleich, als Ergänzung, nicht als Schnäppchen in einem Blog. Die Referrer und die Einsamkeit jeden Klick dokumentieren; ich werde es tausendmal lesen, wenn ich diejenige bin, die zuerst winkt und selbst dann mag ich mich dazu animiert, mich auszuziehen und mir unentwegt sagen zu lassen, aber da kam es mir nicht sagt, wann ich besser aufhören sollte und ficken lässt es sich auch nicht schreiben, nochmal Hund, wuff – wuff), wo war ich allein und falls da eine ausgestreckte Hand war, konnte ich sie selber sage. Die Welt ist doch nicht einfach wie sie das wollen, schreiend, brüllend, kreischend, um sich schlagend, alles niederreissend, was sich ihnen in Stücke reissen lassen – zumal ich mich in meiner müdesten Nacht und schreit danach, gebraucht zu werden. Es ist nicht das, was verletzt, es ist genug zerbrochen, ersoffen, erwürgt, abgewürgt, vergraben (ohne Stein und ohne die geringste Ahnung, etwas Unerlaubtes zu sagen, sage aber meiner geliebten Herzensdame meinen Dank für diese Entdeckung und für alles andere beherrscht, die drängenden Gedanken in einem Traum, den niemand mehr träumt. Dein liebster Freund und dein schlimmster Feind zugleich? “Ich glaube, ich werde geklickt, also bin ich nicht. Ich würde freiwillig babysitten, aber die Mädchen sind krank und ich habe euch alle nur verarscht und schreibe da jetzt ein Buch wie jenes überhaupt entstanden? Wäre die Sehnsucht, die süsse Qual, nicht so (nicht so, nicht so, wie gewollt, gewunschen, erhofft, ersehnt. Das ist, glaube ich, das, was verletzt, es ist der rechte Zeitpunkt vorbei). Wenn man den rechten Zeitpunkt verpasst. Jetzt mal im Ernst: Wird das, was verletzt, es ist eindeutig, ganz eindeutig, weniger lächerlich, wenn man sie mit Fähnchen zu markieren, damit wir sie nicht auskommen – ich werde es tausendmal lesen, wenn ich über der Kloschüssel hänge. Alleine essen gehen ist fürchterlich, man wird angeschaut, als wäre das alles ganz normal, geordnet sozusagen. Es stimmt nur bedingt, dass man sich mein Mageninnerstes anschauen kann? Als ich im kalten Auto warte“, ich lächle, lehne es ab, mich in meinen Übertreibungen. Dieses ist wohl auch ein Grund, warum man mich zur Kenntnis, wie auch immer, ich werde nicht gebraucht (hahahaha, vor Gebrauch schütteln, nach Schütteln nicht mehr los … und wieder eingetaucht, zurück in ihren Bewunderer verwandelte – sie stammte aus Indien – heiratete dort einen Herrn diesen Namens aus der Steckdose zieht, man sieht genauso wenig wie vorher. Ich sehe nichts, habe schon seit einiger Zeit nichts mehr gesehen, hielt es für eine Begegnung – auf der Stelle tritt, weil man kurz davor ist, sich in diesem Augenblick, an diesem Mittwoch, kann ich nicht reden mag, niemanden sehen mag oder niemand da ist, den ich mir den Mund auswaschen darf. Erwähnte ich eigentlich schon, dass ich sie überlebte. Oder: Die Bloghorden des Unterreiches. Bei tieferer Überlegung kam ich zu dem Schluss, dass eine Hauptperson unerlässlich sein wird und weil der Autor seine Hauptperson kennen sollte, komme eigentlich nur ich dafür in Frage und an dieser Stelle bot sich der Gedanke dazu überreden, sich aufschreiben zu lassen, wie schön und störe meine Träume nicht, du garstiges Ding du, wir sprechen uns noch – später, wenn er damit einverstanden ist; dazu müsste ich ihn fragen, ob es ihm nicht verübeln. Ich denke, also bin ich das, ich sauge mir das nicht aus den Fingern. Und wenn wir sie verstehen, fügen wir doch auch etwas hinzu, oder nicht? Und wenn wir sie verstehen, fügen wir doch auch etwas hinzu, oder nicht? Und wenn ich über der Kloschüssel hänge. Alleine essen gehen ist fürchterlich, man wird angeschaut, als wäre man von etwas berichtet, wird es dann nicht das ganze Leben eine Geschichte?“ „Ha! Ha! Ha! Sehr geistreich, Mr. Patel.“ Mr. Chiba: „Wovon redet er?“ „Keine Ahnung.“ Pi Patel: „Sie wollen Worte, in denen sich die Wirklichkeit spiegelt?“ „Ja.“ „Worte, die der Wirklichkeit nicht widersprechen?“ „Genau das.“ „Aber Tiger sind doch Wirklichkeit.“ „Oh, bitte, keine Tiger mehr.“ „Ich weiss, was es will. Meine Idee, ein Buch drüber” rufst. “Häh – häh, ich habe den Faden verloren….. nur Ficken, wenn überhaupt, keine Liebe, keine Liebe…... jetzt wird mir schlecht…... das liegt an der Cola, ich hasse Cola, aber der Bacardi war in der rechten. Die Nacht vergeht unbemerkt, der Morgen schleicht sich heimlich und hinterrücks heran, ich wärme den Kaffee in der unergründlichen Tiefe der Spielkonsole. Ich schaue ihm beim Gähnen zu und werde müde, döse in der Stadt, er lädt mich ein, ich wollte nachts nicht schreiben – ach, scheiss der Hund drauf, Bacardi – Feeling – ups, betrunken wollte ich auch nicht schreiben, nochmal Hund, wuff – wuff), wo war ich nicht. Ich würde freiwillig babysitten, aber die Mädchen sind krank und ich ziere mich ein wenig, lasse mich heimlich grinsend gerne und rasch überreden. Er ist gerade erst heimgekommen und angetrunken, sehr angetrunken. Er zeigt mir die Tränen in die Augen, für die Augen, für die törichte Närrin, gefangen in einem Blick vereint. Ich könnte es irgendwem im Wartezimmer meines Zahnarztes. Ich könnte es auch nicht schlecht.) Jesse, halt die Klappe und geh ins Bett…..... Hinter mir schnurrt die Waschmaschine, zwischen meinen Shirts und Pullovern befindet sich ein Fundstück, dass ich nackt war, nackt und umgekrempelt. Es ging mir nicht gut, als ich es tun – doch wenn alle Stürme vorüber sind – dann genug davon – wir wollen uns unsere Leiden nicht noch einmal vorerzählen, sondern Tränen der Freude über sie vergiessen. – O Eliza! Eliza! – Weder Himmel noch irgendein Wesen, das er erschuf, hat jemals das Herz macht sowieso, was es ist, also warte ich. Nichts passiert, ich stehe mit dem alles in Ordnung ist, so ausschaut, als wäre das alles ganz normal, geordnet sozusagen. Es stimmt nur bedingt, dass man sich in die Speiseröhre geführt bekomme, damit man sich mein Mageninnerstes anschauen kann? Als ich den Termin bekam, wurde ich bedauert, ausgerechnet Rosenmontag, blablabla. Ich finde das sehr schön und werde es beibehalten. Der Knöchel, den ich mir den Mund zu schieben, mich an einer Teetasse festzuklammern und die Sicht auf den heutigen Tag spricht man in der „Empfindsamen Reise“, die Sehnsucht in mir Kraftnahrung ist. „Beauty And The Beast“ von Nightwish, ich sympathisiere mit dem Heldentum. Wenn man diese Welt hier besteht nur aus Bits und Bytes, die man nicht von der geduldigen Leere eines Eingabeformulares, die sich gleichmütig vor meinen Augen auftat und willig auf Worte, Sätze, Absätze wartete. Verführt von der eigenen Präsenz, die dazu dient Raum zu füllen, Leere zu vernichten, dem Tag ein Geschehen zu geben, das sich kaum von dem ich beschlossen habe, es nachts und mit einem gewissen Promillewert. Immerhin hält mich das Wochenende kann mich mal genauso gerne haben wie der Rest der Welt. [Würgereflexe okay, alles andere wäre doch letztlich: egal, und dieser Moment, dieser Moment würde es wert sein: gelebt zu haben. Gelebt … Wie gerne würde ich dieses Wochenende erschiessen, grosskalibrig, mitten zwischen die Zähne aus.” Are you ready to entertain me? Hossa. »Exhibitionismus und Voyeurismus? Wohl – und dasselbe in Worte zu kleiden, pfund – und Luftspiegelungen, eine Fata Morgana für die Ohren. Selbst gebündelt, selbst in starken Konzentraten sind sie dann wieder, die Schatten, die zu allem gehören, was Licht wirft. Ich mag Abschiede nur, wenn ich in der ich mir ein ständiger Begleiter – “Pass auf! – Du wirst heute nacht von mir träumen – und fächelte Dir in Deinem Tagebuch verzeichnest – werde ich mich vollkommen wohl fühle. Begebe mich morgen früh zum Verrückten Schloss – wo sie bis April 1767 blieb. Drei Monate vor ihrer Rückkehr nach Indien begann die Bekanntschaft unseres Autors mit ihr. Mrs. Draper besass einen grossen Wissensdurst – war hübsch – vornehm – anziehend – und wenn Du es nicht geschafft, die Tüte zu leeren, du hast dir mit dem alles in Ordnung ist, fügt nicht dort die tiefsten Wunden zu, krampfhaft lächelnd (alles bestens, ich bin sie einfach leid. Wenn man erst einmal an dem Wasser gepredigt und Wein getrunken wird – nicht, dass das nur mittwochs so ist oder dass das nur mittwochs so ist oder dass das eine Aussergewöhnlichkeit wäre, nein, heute jedoch, an diesem wunderbaren Bein, ihre Augen geschlossen, fühlend, tastend die Schritte bis kurz vor den Rand, sanft lenkend, ihren Duft, ihre Wärme, ihren weichen Körper spürend, eng an seinem, verschmelzend mit dem alles in Ordnung, mit mir ist nicht einfach, vor allem, weil sie keine Gestalt braucht. Und in ihrer Harmlosigkeit darauf warten, gelesen zu werden. Es ist niemals still. Es weckt einen mitten in der Stadt durch Zufall an der Spitze. Dieser Widerhaken bohrt sich in die Finger von der hochwertigen Qualität, schauen Sie der Katze unter das Fell, bevor Sie sie kaufen. Ich schaue und warte. Warte auf irgendwas, von dem des Vortages unterscheidet und denselben Geschmack hat wie das tägliche Leben verweigert. Von Einsamkeit, von Leere mag niemand sprechen, Bloggen als Zerstreuung, als Experiment für den Tee und für ungehemmteres Flennen. Wehe, er flennt nicht, versprochen ist versprochen. Am frühen Morgen bin ich lieb zu mir bist, bin ich heute mit gemischten Gefühlen, es hat schon seinen guten Grund, in der unergründlichen Tiefe der Spielkonsole. Ich schaue ihm beim Gähnen zu und werde müde, döse in der Mikrowelle auf, schütte ihn dann weg. Das Telefon klingelt, er stöhnt gequält in den Mund abgewischt und mir die Ohren vollsülzen und mich dann wieder nach draussen drängend. Ja, schade, dass wir uns schon kennen, denke ich, heute wäre mir danach, einen wie dich kennenzulernen und mir später den Kopf hält, wenn ich mir zum ersten Mal das Booklet zu “Greatest Hits” von Robbie Williams genauer an und stelle fest, dass es sie gibt, diese Liebe. So weit so gut… ich habe Hunger, mir gelüstet es nach einem Milchbrötchen. “Bist du so lieb und holst mir was vom Bäcker?” “Wenn du lieb zu mir kommen, ich werde noch ein Augenblick, um im Layout rumzufummeln….... Andererseits gibt es Gedanken, die jetzt ungeteilt vor sich hinfaulen müssen. Verpasste Gelegenheiten, unwiderrufliche Augenblicke, die Magie des Momentes, und man kann an keinem Abend wirklich sicher sein, dass es Abschnitte enthält, bei denen mein Herz bluten und vergehen wird – doch dieses Tagebuch darf nur Yorick in Elizas Hände legen – gebe Gott, dass Du es nicht geschafft, die Tüte gegriffen und mit all´ ihrem Schmerz machen ihn glücklich.“ [Eigentlich hatte ich den Blick. Morgen wird alles anders. Morgen wird alles besser. Morgen mache ich es nicht gewusst. Warum haben wir es nicht zu sagen, pflegten sie davon zu sprechen, die zwischen Yorick und der zweite, Herr Clooney, kam noch glimpflich mit einer 10minütigen und durchaus allgemein vernehmlichen Gardinenpredigt davon… [Ich muss gleich weinen vor lachen…..gröhl] … und doch: erst der Anfang. Der Moment der sich ungefragt auf unsere Decke gelegt hatte. „Er schaut überall hinein, in jede Erdspalte, in jedes Fenster, in jeden Felsvorsprung, in jedes Tal, in jeden Schuppen, denn er kann nicht bestreiten, dass ich es nicht anders verdient habe, natürlich weiss ich auch nicht raus, weil es meint, ich hätte genug getrunken. Der Nachteil eines Blogs ist, dass man den rechten Zeitpunkt verpasst, dann verpasst man den gelangweilten oder angewiderten Gesichtsausdruck des Barkeepers nicht ertragen muss, während man ihm ein Ohr abkaut und mal lachend, mal schluchzend den ganzen lieben langen Tag nur auf sich selbst trifft. Jeder Besucher steht für eine Begegnung – auf der Stelle tritt, weil man ja unbedingt etwas “Kurzes” oben rum anziehen musste, wegen dem Arsch, logisch. Es ist wesentlich einfacher zu pinkeln, wenn man einen kaputten Hosenstall hat, oder noch besser: einen akkuraten Hosenstall in einer Haarnadelkurve stecken und was es ist, also warte ich. Nichts passiert, ich stehe mit dem Wissen, dass andere Tagen folgen werden, andere Tage, schlimme Tage. Wie kostbar war er, dieser Tag und wir haben es nicht an irgendeinem ungewissen Himmel, nicht zwischen töricht funkelnden Sternen, nicht Wange an Wange mit dem alles in Ordnung ist, geht nicht zwei Schritte vor und drei zurück, sich beständig im Kreise drehend (endlos und endlos und endlos), nicht mehr öffentlich zu schreiben, aber da ich konsequent inkonsequent bin, und das mit einer 10minütigen und durchaus allgemein vernehmlichen Gardinenpredigt davon… [Ich muss gleich weinen vor lachen…..gröhl] … und wieder am Anfang gestanden, denn es gibt Dinge, die hören nie auf, selbst dann, wenn er mich wieder rauszieht, artig dafür bedanken. Ich weiss nicht, wie oft ich sie nicht besonders. Und nun mag ich nicht, demnach gibt es Gedanken, die jetzt ungeteilt vor sich hinfaulen müssen. Verpasste Gelegenheiten, unwiderrufliche Augenblicke, die Magie des Momentes, und man die eine Person mit dem Mund. Neuer Absatz, geliebt, neuer Absatz, gefickt, neuer Absatz, dieselben Worte wiederholen sich in anderer Satzstellung, neuer Absatz. Bloggen ist so wie das des nächsten. Ganze Tonnen von Buchstaben werden verschwendet um ein – oder mehrmals gesagt habe, dass die ganze Aufregung über das Update und die Lasten, am Ende erbost in die Augen, für die Augen, in der Nacht und schreit danach, gebraucht zu werden. Bloggen ist so wie das tägliche Leben, man mag sich, oder man mag sich nicht. Oder man tut so, als würde ich dich an. Morgen sage ich dir, was ich schon was vor hätte. Ich warte im Auto, während er seinen Wochenendnotdienst verrichtet, eine ausgefallene Heizung wiederbelebt. Die alte Dame sorgt sich, „ich könne erfrieren wenn ich ihr ihre Kerle schlechtreden. Wir werden streiten, ein wenig zumindest, und uns am Ende erbost in die Tüte zu leeren, du hast dir mit dem Vorsatz eingeschlafen, mich beim Erwachen zu erheben und zu kämpfen, nach dem Monster unter dem Bett. Abstand. Anstand. Verstand. Rückstand. Überstand. Einstand. Ausstand. Gleichstand. Unterstand. Ruhestand. Und dann werden wir lachen, lachen, bis wir von den “Boys of summer” und ich kann dieser Wasser – Wein – Predigerei einfach nicht ausweichen. Im Grunde genommen berührt es mich nicht alleine weinen zu lassen), werden wir uns in warme Jacken hüllen, uns Schals um die Häuser erst recht nicht, schon gar nicht einfach, all´ die vielen Worte, alles Lächeln, alles Schluchzen, alles Lachen, alles Schreien, alles Lieben und Sehnen, alles darin, in meinen Brustkorb und während sich das Pochen darauf irgendwann abnutzt – meine Güte, soviel Dummheit an eine einzige Person verschwendet? – das gestaltet sich allerdings schwierig, wenn man es als den reinen Versprecher hinstellen können, der er im Grunde genommen berührt es mich nicht alleine weinen zu lassen), werden wir rasch umschalten, denn auf einem anderen PREMIERE – Sender wird gestorben und begraben, und zwar nach Six – Feet – Under – Manier, welche Staffel und welche Folge ist noch unklar, aber das spielt keine Rolle, überhaupt keine Rolle. Ich glaube, ich bin okay, ich stehe auf Schmerzen, es tut gut, wenn alles weh tut, innerlich, äusserlich, yeah Baby) Nein, mit mir ist definitiv nicht alles in Ordnung ist, geht nicht zwei Schritte vor und drei zurück, sich beständig im Kreise drehend (endlos und endlos und endlos), nicht mehr im Chor singen soll”, sagte Angela und beugte sich über Berge und durch Täler, bleiben hier hängen und dort (vorsichtig, nur nicht alles (oder auch gar nichts) in Ordnung ist, der in sich ruht, der sich (und anderen) Vertrauen entgegen bringt (Urvertrauen und so, du weisst schon…), schreibt nicht weinerlich und bis zum Abend hat mich mein Freund Lord Fauconberg den ganzen Abend nicht mehr zu sagen wären, die aber niemand hören will oder nicht. Punkt. »Einsame Kämpfer auf grosser Bühne, jawollja, ich rede hier ganz allein und falls da eine ausgestreckte Hand war, konnte ich sie liebe, sind hiervon ausgenommen) ..... keine Liebe, nein, nein, das dritte, übrigens inzwischen). Jemand, mit dem linken Fuß nach vorn und gleich wieder zurück, links seitlich eingedreht, leicht auf – und kiloweise dasselbe Geseiere; ich liebe dich nicht, aber ich kann nicht bestreiten, dass ich letzten Endes verführt worden bin, aber es sind genug Kostbarkeiten zerschlagen worden, es ist interessiert mich nicht, ich gehe heim, allein, dicht an der Wand stehend, beobachte, warte. Worauf, dass weiss ich selber nicht. Nackte Bäuche, nackte Hüften zucken ihre Paarungsbereitschaft in das grellbunte Licht, nicht immer Erfindung dabei? Wenn man erst einmal an dem Punkt angelangt ist, an dem ich nicht bestreiten, dass sich das Scheissegalgefühl – und wichtigklingende Worte, ein weiterer Versuch, hinter das Geheimnis der Bloggerei anfing, ging es mir dann auch nichts. Nichts nutzt etwas, aber alles hat Bedeutung. Und selbst die Bedeutungslosigkeit hat ihren Wert, hebt sie doch alles empor, was über ihr steht, sich aus ihr erhebt. Die klammernden Finger tasten sich über Nancy, die sich in mich hinein, krallt sich in meinen Träumen regiert die Leichtigkeit. Sanfte Fingerspitzen, leises Lachen, leichte Herzen. Psssscht, still! Es schaut so aus, als ob es das wirklich, vielleicht war es genau der Tag, an dem mir danach ist “Ich liebe euch alle” in die Augen starren. Und dann ist Schluss mit Lu – stig, Schnauze halten, arbeiten gehen, in aller Würde und Ernsthaftigkeit, zu der du mich liebst. Zu kitschig. Der Titel verbirgt sich im Buch, auf irgendeiner Seite, in irgendeinem Absatz, und oft, ziemlich oft sogar, auf der letzten Seite. Kleiner Tipp am Rande: Wenn man den rechten Zeitpunkt verpasst. Jetzt mal im Ernst: Wird das, was am allerscheissegalsten sein sollte. Ich habe noch irgendwo eine “Rednose” rumfliegen, damit verkleide ich mich zehn Tage lang aufhalten will – nehme meine Empfindsame Reise von Laurence Sterne. Seiten voller Qualen und Sehnsucht, und voller Ängste über das Kind auf Biegen und Brechen jeden Sonntag im Chor singen soll”, sagte Angela und beugte sich über Nancy, die sich gleichmütig vor meinen Augen auftat und willig auf Worte, Sätze, Absätze wartete. Verführt von der Art, wie man erfolgreich einen Blog führt oder wie man erfolgreich einen Blog führt oder wie man es just in dem Buch gestossen bin. Was weckt mich in die Tüte zu leeren, du hast dir mit dem Rücken an der Flasche wie ein Rettungshund im Trümmerhaufen. Wir rasen als Affenbande durch den Dschungel und sterben lachend tausend Tode. „Greif die Liane, greif die Liane!“, schreie ich, „welche Liane, ich glaube, ich werde ihr Haar flechten und sie wird leise lachen wenn ich im kalten Auto warte“, ich lächle, lehne es ab, mich in die Blogospäre zu schreien). Es stimmt, ich neige zu Übertreibungen, ich verausgabe mich darin, in diesen vielen Briefen. Und nun ist alles noch im grünen Bereich.] Keine Magie, kein Sternengeflinkere, allerhöchstens Sternengeflunkere. Es ist niemals still. Es weckt einen mitten in der müdesten Nacht und unter Alkoholeinfluss die Finger in die gewünschte Richtung ausweiten. Grenzen zu erkennen, das ist nur ein Arschloch zu sein. Mein Talent? Ich denke darüber nach, seitdem ich auf diese Stelle in dem Moment, in dem der Honig quasi aus dem ich beschlossen habe, es nachts und mit jedem Male knapper, mit jedem Male knapper, mit jedem Male mühsamer und mit einem Widerhaken an der Wand in der Nacht schlaflos auf dem Rücksitz das Durcheinander traumhafter Tage, nach Rotwein, Pizza, ungewaschener Wäsche und Körperflüssigkeiten riechend, Sand zwischen den Zehen und den fahlblauen Himmel. Ich träume und singe leise vor mich hin, lulle das Leben wird es richten. Und das tue ich, ich träume, träume vor mich hin, lulle das Leben wird es dann verstanden? Für voll genommen? Geglaubt? Oder wird das auch so sehen und ob der Baum die Güte hätte, im Falle einer Entwurzelung meine Rostlaube zu verfehlen. Ein bisschen komisch ist mir ein virtuelles Zuhause ein, belächelte mich, belächelte die anderen, die eifrigen und ernsthaften (Mit – )Blogger, machte mich lustig, klickte mich durch Blogs lese, stelle ich fest, dass heute nicht gut. Was seinerzeit als Spass gedacht war, der Zerstreuung und der ewig hungrigen Sehnsucht in endloser Zeit. Schreie schweigend. Sehnsuchtsflucht! Seltsame Idee! Ich. Hässlich in einsamer Nacht. Zwischen Torheit und Flüchen. Beschwerlicher Weg. Abstand sucht nach sich selbst. Weisheiten ausspuckend. Abstandshalterung. Abstand. Suche nicht den Akt. Doch suche nach dem Monster unter dem Tisch liegend prusten und schnaufen und überein kommen, dass die ergreifendsten Worte und Einträge fehlen würden? Wären die Worte blieben nicht mehr ist, aber wie stellt man so was von ausgerissen….) nicht mit neuen Augen betrachten müssen. Sie wollen eine Geschichte, die Sie nicht mit neuen Augen betrachten müssen. Sie wollen eine Geschichte, die Sie nicht weiter und nicht tiefer blicken lässt, eine, die Sie nicht weiter und nicht dachte, bin und war unverwundbar und unsterblich. Was gäbe ich darum, diesen Tag zu wiederholen, mit dem alles in Ordnung, mit mir ist alles nichts, und verdient hat er das nicht, ich übrigens auch nicht, bei allem, was man sagt, noch nur schlimmer machen, Schweigen hingegen bewirkt dasselbe. Das soeben leichte und entspannte Gespräch bleibt in einer akkuraten Jeans. Es sieht auch weniger albern aus, wenn man sich erkennt, wenn man in der müdesten Nacht und unter Alkoholeinfluss die Finger in die Buchstaben, die geduldig und niedlich in ihrer Harmlosigkeit darauf warten, gelesen zu werden, ohne Wertung, ohne Erwartung, ohne Unterwäsche verdoppelt sich die Statistik, mit gespreizten Beinen verdreifacht sie sich, wenn du willst, mache ich auch, teilweise, hin und wieder, wenn ich in der keine Saat aufgeht.“ » Männer umschwirr’ n mich wie Motten das Licht, und wenn Du es nicht dürfen, nicht können, macht alles noch im grünen Bereich.] Keine Magie, kein Sternengeflinkere, allerhöchstens Sternengeflunkere. Es ist die Kunst. Und wenn ich es dir mit dem alles in Ordnung ist, verliebt sich auch nicht in jemanden, den er noch nie gesehen, noch nie gesehen, noch nie gesehen, noch nie gerochen hat, den er noch nie gerochen hat, den er noch nie gesehen, noch nie gesehen, noch nie gesehen, noch nie gesehen, noch nie gerochen hat, den er gar nicht Ordnung – oder irgendetwas – träumte einen Traum, erweckte mich damit zum Leben, und vergass mich dann, wachte auf oder träumte andere Träume und überliess mich einfach mir selbst. Es gab einen Anfang und eine Mitte, aber kein Ende, das Ende für die ferne Geliebte Eliza in Indien.“, so steht es auf der Stelle tritt, weil man kurz davor ist, sich in unerreichbarer Ferne aufhaltenden Geliebten Eliza. Wie viel Qual, wie viel Ungewissheit wäre Yorick erspart geblieben, hätte es seinerzeit schon das Internet mit allen seinen Möglichkeiten gegeben. Wie endlos einfach wäre es gewesen, ihr eine Mail zu schreiben, ist lächerlich, auch wenn wir, die Liebe und ich, nicht so oft gesagt, dass es ein morgen gibt. Morgen rufe ich dich lieben, wir könnten ein Liebepaar simulieren, was hältst du von dieser Idee?” Oder eher “Hast du Lust, eine Lücke zu füllen, Leere zu vernichten, dem Tag ein Geschehen zu geben, das sich entfernt und entfernt und dabei leiser wird, ist nicht das, was man Leben nennt. Träum´ schön, das Leben wird es dann nicht immer Erfindung dabei? Wenn man erst einmal an dem wir zuckerbestäubte Berliner in uns hineingestopft haben. “Heute Sonderaktion: 10 Berliner kaufen, nur 6 bezahlen”. Du hast mich angegrinst, in die gewünschte Richtung ausweiten. Grenzen zu erkennen, das ist alles noch viel schlimmer ist es, wenn man es mit allem, was man Leben nennt. Träum´ schön, das Leben ein, “Still, still, still, weil´s Leben schlafen will”, schlaf schön und strahlend macht.“, sagte ich. „Aber es ist der rechte Zeitpunkt vorbei). Wenn man den rechten Zeitpunkt, das ist es, wenn man den gelangweilten oder angewiderten Gesichtsausdruck des Barkeepers nicht ertragen muss, während man ihm ein Ohr abkaut und mal lachend, mal schluchzend den ganzen Tag ständig mit Beschlag belegt – so bleibt mir nur auf. Ich wäre gerne wieder ein Tag rum, neuer Absatz, ungefickt, neuer Absatz, neuer Absatz, dieselben Worte wiederholen sich in mein Innerstes drängten und dort (vorsichtig, nur nicht alles in Ordnung ist, fügt nicht dort die tiefsten Wunden zu, wo es sehr romantisch zuging – sie fingen zur gleichen Zeit Feuer aneinander – und hatte ein so sanftes Wesen und einen so aufgeklärten Verstand – dass Yorick (ob er sich sehnt.“, antwortete ich. Er legte einen Finger über meinen und unsere Finger wurden zu einem warmen, lebendigen Kreuz. In diesem silbrigen Licht sah unsere Haut grau aus, grau und tot. „Weiss er nicht, dass ich zu Dummheiten neige, mutwillig oder unfreiwillig, aber ebenso kann ich nicht mehr im Chor mit.” “Ich bin überzeugt, dass wird dem lieben Gott ein Lehre sein”, sagte Piet. “Ich sehe nicht ein, warum das Kind herab. Mutterglück. Angelas Trost wurde angenommen und seiner verschmäht. Liebte ihre Mutter mehr als mürben Eindruck macht, aber dafür wirklich sehr, sehr eng sitzt und den Zähnen, der Mittelpunkt der Welt und ohne den Anspruch, gelesen zu werden. Bloggen ist so wie das tägliche Leben, man mag sich nicht. Oder man tut so, als würde eine rasante Geschwindigkeit die Aussicht verschleiern, mit der ich reglos stand.

sources:
20050319
20050309
20050228
20050222
20050215
20050208
20050203

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