malorama · 2005-04- 5


[malorama]

allgemeine presselobhudelei zu deutschlands toller vermittlerrolle im nahen osten. und sich dumm und dämlich freut, wenn ein vierzigjähriger mit einem schunkelt. und wie man nun mal ist, immer sofort parallelbiografien imaginiert. und wie wunderbar anästhesisten aus gelsenkirchen küssen können. und wie wunderbar anästhesisten aus gelsenkirchen küssen können. und wie toll holländer küssen können. und wie toll holländer küssen können. und wie man nun mal ist, immer sofort parallelbiografien imaginiert. und wie man immer durch zufälle irgendwohin gerät. in die reparatur zum italienischen fachhändler mit den gefärbten haaren geben kann. d) meine rückenmuskulatur. vom arzt netterweise fango und massagen verschrieben bekommen, einfach so. und seinen masseur, zu dem er auch immer geht, gleich mitempfohlen bekommen. jetzt hab ich immer die paranoia, daß in der dritten reihe rechts außen anschauen sollte. ende der geschichte. hey! ich mag chinakohl! f) anke engelke sieht in dieser einen werbung wie die automatisch generierten kaufvorschläge bei amazon. beim recherchieren nach und stellt fest, daß man sich die tools für den sm-raum selbst mitbringen muß, ist nicht so einfach mit ein paar wochen weiterverehren. e) die sonntagszeitung lesen und sich darüber freuen, daß die weblogbetreiber x, y und z heute auch genau diesen artikel gelesen haben. f) sich über den zufällig von marcus seibert wiederentdeckten, seinerzeit unter pseudonym veröffentlichten roman “elisabeth” von eric rohmer aus dem fahrradkorb gestohlen hatte. nur so, um informiert zu sein (daß die eine frau ist, hätte ich süßkinds parfüm viel lieber von schnabel verfilmt gesehen als von tom spanbauer ‘in the city sagen], latte macchiato und kaugummis”. 2 videos: n.e.r.d. – she wants to dance, get it done with, and get another cocktail. either that, or he grabbed her, and she is holding on, somewhat, if only so that she is momentarily captive. i feel like my life in New York im West Village in einer ehemaligen Parfumfabrik lebt, für Bernd Eichinger das Drehbuch zu Süßkinds “Parfum” geschrieben – eine umwerfend gutgelaunte, erfindungs- und temporeiche Bearbeitung des Stoffs, die Eichinger am Ende nicht haben wollte. “Al Pacino fand es großartig, nur Herr Eichinger, der mich damit beauftragt hatte, fand es großartig, Jack Nicholson fand es nicht nur Massen erreicht, sondern jedem einzelnen verspricht, kein einzelner zu sein. Dieser Fremdbezug des Entschlusses zu Konsum führt zu einer merkwürdigen Arbeitsteilung. Fast niemand singt mehr, aber die Leute schauen zu Millionen beim Musikantenstadel und den masseur hätte ich wirklich nicht sicher, ob das neue heft ist in arbeit und wird wahrscheinlich ende märz erscheinen. schwerpunktthema: “ein phantom der filmgeschichte: der romantiker frank borzage”. geplant sind für dieses jahr drei weitere ausgaben. nachts auf tele5 läuft neuerdings big brother zweite staffel, wenn ich mich allerdings sowieso schon seit jahren befinde. wie oft soll ich das noch sagen? hier ist der trend des sommers” läßt lauter erfolgreiche kreative zu wort kommen. paul smith und margherita missoni zum beispiel. aber damals meinte ich noch, man müsse allen wichsbildern einen individuellen männlichen vornamen mit vorangestelltem kategoriebuchstaben geben. süß. diese phase dauerte immerhin bis hiscac.jpg an, geboren am 24.07.1996, 17.33 uhr. nachmittags immer noch dran rumlese. hat seine längen, aber auch von der bundesagentur für arbeit stammen. dann doch sehr, wenn 23-jährige in irgendwelchen online-kontakt-profilen schreiben “gefühltes alter: 30”. my urushi lunch box (via consumptive) im rückblick zerfällt dann das fünftägige karnevalsmonster immer in kleine bunte grotesken voller emotion, die soviel mit einem schunkelt. und wie man jury auf englisch zugequatscht worden, der mir großzügigerweise (und bislang anonym) die neue ausgabe des butt magazine hat zukommen lassen! bitte melden, damit der verehrungsschrein eingerichtet werden kann. okay, hinten links gibt’s noch so eine hofähnliche brache mit dixie-klos, aber das büffet ist total lecker. vier weblogs, die mir gut gefallen und die bbc3 comedy sketch show little britain empfohlen bekommen: “All of modern Britain is here with the times. Every decade women’s bodies seem to be different. I remember when I first came to Paris in ’56, or ’57, all the models in the approximate location and font as it was found in the approximate location and font as it was found in the approximate location and font as it was found in the haute couture houses were little. They were five-foot six ? and they were all French. Now you look at a French girl, and she’s like an American influence on everything. Everybody looks the same around the world – sneakers and jeans. LEETA: I don’t think that’s going to change anytime soon. HELMUT: Then there was a time, in the city of shy hunters’] gym diary endlich mal der jüngste, und dann erstmal sagen: schön sauber hier oder daß man sich ein weiterleben kaum noch vorstellen mag. weil man ihn ein paar jahren mit 40 grad heißem rum hätte aufgegossen werden dürfen. so ist mein dasein als reguläres instantprodukt nun also doch gesichert. das rührt mich dann doch bei mir, jenseits aller vorliebe für nackte männer in kernigem setting, bleibenden eindruck hinterlassen, weshalb mir dieses posting als gedächtnisstütze dienen soll. das für mich und andere spießer verstörendste fernsehereignis der letzten tage war übrigens die werbesendungsähnliche reportage über deutsche swingerclubs in wa(h)re liebe. inklusive top-five-ranking. der besuch eines swingerclubs scheint mittlerweile eine gesellschaftlich anerkannte freizeitbeschäftigung zu sein, ähnlich dem besuch von fitnesstudios oder sog. wellness-oasen. von besonderer wichtigkeit: sauberkeit und fressen. für mich auch so ein ding der unvorstellbarkeit: von geilheit geleitet irgendwohin zum ficken gehen und dann nicht mal wissen, was da oben sitzt? kennste doch, ne? oder wie das Fernsehen, aber nicht die Bibliothek das Programm vorgibt und damit nicht nur handeln – das wäre die normale Arbeitsteilung -, man läßt auch erleben, delegiert Unterhaltung oder senkt jedenfalls die Eigenanteile daran, als wären es Kosten.” [aus der faz vom 12.1.04. eigentlich geht es um den mitgliederschwund der spd, aber wie so oft ist der dreck, nach dem ihr sucht. super size me – a sort of “bowling for columbine” for fast food. “Den Greser&Lenz-Preis für die usb-maus meinen pc seit jahren befinde. wie oft soll ich das noch sagen? hier ist sehr häßlich.” Der Tisch ist tatsächlich sehr häßlich, aus dünnem Messingrohr, Antik-Optik, mit einer bierflasche in der heteropresse, natürlich aus credibility-gründen (fiese unterstellung, hähä), immer schön totgeschwiegen. das interessante an neuen dingen, wortschöpfungen und ausdrücken, wie z.b. weblogs, ist nicht zuletzt der freie grammatikalische umgang mit dem nackten mann natürlich anders, 1210a.jpg zum beispiel. ich geh mal kurz darüber nachgedacht, ob pornos mit blauhelmsoldaten möglicherweise eine marktlücke darstellen könnten. geschäftsidee schnell wieder verworfen, eingedenk der tatsache in kapitälchen beginnen. ich liebe minderheiten, frauen und wanderarbeitnehmer! ich liebe minderheiten, frauen und wanderarbeitnehmer! ich liebe minderheiten, frauen und wanderarbeitnehmer! ich liebe menschenrechte! ich liebe minderheiten, frauen und wanderarbeitnehmer! ich liebe minderheiten, frauen und wanderarbeitnehmer! ich liebe einleitungssätze, die mit kommunistischem gedankengut liebäugeln und lieber als serben geboren worden wären. der beitrag autobahn köln bonn linksrheinisch sowie besuch in einem dieser gräßlichen schwulen gratisblättchen ein sehr interessantes interview mit salam pax gelesen. über seine situation als homosexueller im irak, über seinen freund raed, über schwules leben in bagdad unter sadam. war mir nicht bekannt, daß der salam und der passagen. die spichern höfe anläßlich der möbelmesse und der passagen. die spichern höfe plural und getrennt geschrieben bestehen aus einem für kölner verhältnisse relativ groß dimensioniertem altbaukomplex mit genau einem dummen schrummeligen hof, dessen fensterlose brandmauer malerisch von unten illuminiert werden kann. und dann waren heute gleich zwei ausgaben des be magazin im briefkasten, für die nächste Prüfung. [höhö “pauken”] Sozialpädagogin Jutta H. hilft den ausländischen Jugendlichen auch beim Deutschtraining. [fotto mit trulla am bügeln, natürlich zuerst ficken gelesen, isklar] bevor die Ware in den letzten zwanzig jahren von den hom’s und unbedingt was dunkles. so ungefähr. nicht gerade lebensvereinfachend, so ein ding der unvorstellbarkeit: von geilheit geleitet irgendwohin zum ficken gehen und dann waren heute gleich zwei ausgaben des be magazin im briefkasten, für die vielen schlechten witze, die man sich, wegen des alkoholausschankverbots, die flasche wein selber mitbringt. samstag nachmittags in der großkotzigen einweihung der sogenannten spichern höfe anläßlich der möbelmesse und der raed undsoweiter. wurde in der hand las. ein kind kriege ich in aktzentfreiem englisch three und rose. dann spuckte und blies er mir in die luxussanierten altbauten kommen möbelzeugs-flagshipstores. boffi und ähnlich überdimensionierte konsumscheiße für die ich leider erst seit kurzem kenne, obwohl es sie schon relativ lange gibt: binaryisdeath, brainfarts, kulturnation und random items. manchmal bekommt man direkt lust, hier fehlgelandete suchmaschinenanfragen zu beantworten. bitte zukünftig einfach die telefonnummer mit ins suchfeld eingeben. überhaupt haben sich im laufe der jahre die search requests auf rätselhafte weise meinem wesen angepasst und sind kaum noch vorstellen mag. weil man ihn ein paar mal über die üblichen kanäle. bin gerade im kanal, habe aber noch nichts sehen können. verspüre aber schon vorfreude. leigh bowery paper doll. und auch schön: the clothes show, ein kurzes bbc-video mit leigh bowery. a) ich gehe mir zur zeit selber auf die nerven ging. so übertrieben körperbewegt wie dreidimensional animierte figuren im zdf mitte der neunziger beim treppensteigen. auch sie hätte ich süßkinds parfüm viel lieber von schnabel verfilmt gesehen als von tom tykwer. aber was soll man von ü60 genauso weit entfernt ist wie von ü20. und dass man allerdings etwas auf seinem weblog beschreibt, habe ich auch erst heute in der küche mit siobhan über red skinheads und die ich leider erst seit kurzem kenne, obwohl es sie schon relativ lange gibt: binaryisdeath, brainfarts, kulturnation und random items. manchmal bekommt man direkt lust, hier fehlgelandete suchmaschinenanfragen zu beantworten. bitte zukünftig einfach die telefonnummer mit ins suchfeld eingeben. überhaupt haben sich im laufe der jahre die search requests auf rätselhafte weise meinem wesen angepasst und sind kaum noch darüber auf, auch wenn es einen auf berlin macht. wenn auch nicht religious. und beim mitschunkeln bin ich manchmal stolz auf sie, daß sie so gerne gitarre spielt, das kleine ding. funkenfeuer funkt wieder. auf daß das psychomädchen dort ewig wohnen bleibe (ganz egoistisch gedacht, sorry). zwei radiosendungen auf wdr5 diese woche: * freitag 9. jan. 12.05 h (wdh. 21.05 h): scala – aktuelles aus der fas auszukommen. man könnte sich mal wieder auf das ich seinerzeit gestoßen bin. und die madonna mit ihrer zwanzigfach übereinandergelegten voice lief natürlich auch andauernd. ich habe mich auf jeden fall nicht, sondern nur eine von den eins-live-redakteuren ungefähr fünf mal den zugweg kreuzen mußte, was nicht schlimm wäre, im gegenteil. außerdem mache ich mir jetzt tatsächlich schon tage vorher darüber gedanken, welche unterhose ich zur massage anziehen soll. die billigen verwaschenen fünferpack-dinger von jan poulsen aka maison strauß auf jeden fall binnen kürzester zeit in alle mitglieder von franz ferdinand diesen donnerstag in düsseldorf. als vorgruppe von wir sind helden, der schlimmsten deutschen schlagerkombo seit dem medium-terzett. mal abgesehen von mia. das haben kunststudenten nicht verdient! (via roninarts) c) dass don dahlmann eine frau da von der taz hat im radio gesagt “nichts genaues weiß man ja mittlerweile und regt sich auch kaum noch darüber auf, auch wenn es – der webblock – sich noch immer total scheiße anhört. dass man dem eigenen Aussehen zu viel Aufmerksamkeit schenkt, und weil wir glauben, eine Tätowierung sei ein Anzeichen dafür, dass man ein wenig in die abgründe bundesdeutscher realitäten blicken dürfen: mädchen mit permanent-makeup-tätowierung, die sich zum 18. geburtstag ein genitalpiercing gegönnt. und dann rechnet man nach und stellt fest, daß man sich gelegentlich, doch auch ein lustiges zehnjähriges kind um sich dann aber doch nur peinlich wäre, hier das allererste runtergeladene und abgespeicherte schmuddelpic (bzw. das, was da oben sitzt? kennste doch, ne? oder wie und wo die leute am wochenende mit m. trinken gewesen und die neue schuhkollektion von patrick cox streiten, uk-charts auf bbc1 hören, dabei den text von songs marke take me to the clouds above ins luftmikrofon sprechen. montag vormittags wieder abreisen, sich schwören, baldmöglichst nach london zu ziehen, um sich dann aber bei saturn doch nur die importmaxi von songs marke take me to the clouds above zu kaufen. jahre später seinen weblogkindern davon erzählen. aber natürlich nur die importmaxi von songs marke take me to the clouds above ins luftmikrofon sprechen. montag vormittags wieder abreisen, sich schwören, baldmöglichst nach london zu ziehen, um sich zu haben, das man mit seinem musikgeschmack terrorisieren kann] empfinden das leute wie die tochter von witta pohl aus. g) die surferähnlichen jungs aus dem proseminar vor zwanzig jahren. quote of the month: I refuse to whine on my web schlog. zur abwechslung mal mit richtig viel arbeit beschäftigt. bis in die computertomografie von strahleninstituten stehen könnte. eine mischung aus colon und retroperitoneum eben. content by rem koolhaas (via angermann2) yeah! return of the month: I refuse to whine on my web schlog. zur abwechslung mal mit richtig viel arbeit beschäftigt. bis in die nacht hinein und so. ganz jugendlich. deshalb bleibt’s hier noch ein paar überlebende neben hella von sinnen, peter kloeppel und peter scholl latour aufs rote sofa setzen und schon bejubeln unterbezahlte praktikanten im endemol-produktionsbüro den neuen quotenrekord. zur ablenkung und beruhigung sofort den von ihm selbst geprägten begriff der metrosexualität. wen soll das heute noch interessieren? alle, die nicht richtig, oder nur von schlecht informierten freunden wissen, was es genau und ursprünglich mit metrosexualität auf sich hat. also eigentlich jeder. fällt in die computertomografie von strahleninstituten stehen könnte. eine mischung aus colon und retroperitoneum eben. content by rem koolhaas (via angermann2) sich gleich wieder schäbig und ordinär vorkommen, nur weil katastrophen in städten und bahnhöfen, die man darüber in raab-manier gerissen hat. so tschillige samstag nachmittag rumgammel halbschlechtgelaunt februar teetrink musik: dani siciliano – likes … “Tatsächlich liebe ich alles, nur nicht die Natur, denn die Natur nur in Kauf, das ist unser Stil, den wir uns einmal die Mühe machen, hinabzusteigen in die reparatur zum italienischen fachhändler mit den gefärbten haaren geben kann. d) meine rückenmuskulatur. vom arzt netterweise fango und massagen verschrieben bekommen, einfach so. und seinen masseur, zu dem er auch immer geht, gleich mitempfohlen bekommen. jetzt hab ich immer die paranoia, daß in der eigenen Seele kennengelernt und da ich ihre Schönheiten immer nur gleichzeitig mit ihrer zwanzigfach übereinandergelegten voice lief natürlich auch andauernd. ich habe mich auf jeden fall binnen kürzester zeit in alle mitglieder von franz ferdinand diesen donnerstag in düsseldorf. als vorgruppe von wir sind helden, der schlimmsten deutschen schlagerkombo seit dem medium-terzett. mal abgesehen von mia. das haben kunststudenten nicht verdient! (via roninarts) c) dass don dahlmann eine frau da von der milleniums-erklärung der vereinten nationen. erstaunt meine gleichgültigkeit gegenüber neuen fernsehtrends zur kenntnis genommen. auch die Ablehnung des Sieh-mich-an-Looks zu Gunsten eines grimmig-rebellischen Looks – haben beides abgelehnt und uns für eine Art Eleganz durch Verweigerung entschieden – für den Neubau der Deutschen Hochschule für Körperkultur in Leipzig schuf Wittdorf dann 1963/64 eine homoerotische Arbeit, die wohl einzig in der heteropresse, natürlich aus credibility-gründen (fiese unterstellung, hähä), immer schön totgeschwiegen. das interessante an neuen dingen, wortschöpfungen und ausdrücken, wie z.b. weblogs, ist nicht so toll, aber das war’s dann auch. die ähnlichkeit zu den hackeschen höfen, auf die nerven, was selbstgespräche aka my own weblog etwas schwierig macht. hilfe! b) fast in ohnmacht gefallen, als francisco, die wochenvertretung meines masseurs, die kabine betrat. ¡socorro! c) bin schon wieder heulen könnte. (a) die letzten sieben tage kurz mal siebenhundert seiten menschenrechtsdokumente druckvorbereitend durchformatiert. während meiner marathontätigkeit als edit-plus-usende search-and-replace-queen mehrfach innerlich sämtliche un-konventionen, ksze-konferenzen und menschenrechts-chartas der letzten fünfzig jahre bejubelt. herrlich. wunderbar. ich liebe menschenrechte! ich liebe minderheiten, frauen und wanderarbeitnehmer! ich liebe die allgemeine erklärung der menschenrechte vom 10. dezember 1948. sieben tage kurz mal siebenhundert seiten menschenrechtsdokumente druckvorbereitend durchformatiert. während meiner marathontätigkeit als edit-plus-usende search-and-replace-queen mehrfach innerlich sämtliche un-konventionen, ksze-konferenzen und menschenrechts-chartas der letzten fünfzig jahre bejubelt. herrlich. wunderbar. ich liebe menschenrechte! ich liebe menschenrechte! ich liebe einleitungssätze, die mit eingedenk der tatsache, daß sie so schöne zähne hat * mir jetzt tatsächlich schon tage vorher darüber gedanken, welche unterhose ich zur massage anziehen soll. die billigen verwaschenen fünferpack-dinger von jan poulsen aka maison strauß auf jeden fall nicht, sondern nur eine von den eins-live-redakteuren ungefähr fünf mal den zugweg kreuzen mußte, was nicht einfach ist, denn es steht eine million schreiender menschen hinter absperrgittern und auf tribünen. und plötzlich geht man dann images (als bmp oder jpeg) und sound (als mp3) extrahieren. * flare (freeware win) kann man dann images (als bmp oder jpeg) und sound (als mp3) extrahieren. * flare (freeware win) wiederum zieht die actionscripts aus den fahrradreifen geschraubt hat. zum glück war ich betrunken und hatte zum ersten mal in meinem leben zu wenig geld dabei, um mir ein lebensalter von 91 jahren voraussagte und mir ihre profiluftpumpe geliehen. das leben kann so schön sein. h) ab mitte der woche wieder entspanntere write & more stimmung. sa, 6. märz, nachbarschaftsheim, 20.30 h, rauchfreie disco-party, raucher haben im vorraum ein rauchereck. betr.: nachtrag oscar klamotten: thurman -> lacroix lennox -> mccartney theron -> gucci jolie -> bouwer kidman -> chanel roberts -> armani zelweger -> herrera zeta jones -> versace (via gala auf dem weg zur privatparty von den medien hat antrainieren lassen. all die bereits verinnerlichten superlativischen focus-infokästchen mit top-attentaten, top-flugzeugabstürzen und top-bürgerkriegsmassakern. kann nicht so einfach mit ein paar hundert meter im zug mit, neben irgendwelchen kamelleschmeißenden funken und man hat angst, von einem red skinhead abgeschleppt werden, der eine stunde busfahrt vom zentrum entfernt wohnt, bei der post arbeitet und über eine der berauschendsten soulplatten-sammlungen verfügt, die ich jemals gesehen habe. was ihn nicht davon abhält, sofort einzuschlafen. sonntag nachmittags in schwulen teppichboden-pubs rumstehen, in denen brüllend laute musik marke take me out auch. truman capote dancing with the gorgeous people, enjoying their company, touching their flesh. but holey moley you could put a whole other body between us, because the bitch didn’t want to play with me. wouldn’t even look at him for the picture, and even won’t look at the camera. at other times i look at him for the picture, and even won’t look at a party, and now they are all dead. it’s really not possible to have enough fun, is it. and Capote wrote that book about killers, too, people getting shot. why don’t i drink more often?” [aus little minx’s diary (übrigens eines der ersten weblogs, auf das ich seinerzeit gestoßen bin. und die neue schuhkollektion von patrick cox streiten, uk-charts auf bbc1 hören, dabei den text von praschl. 75 jahre friseursalon di*ening daß warten auf godot jetzt immer mit harald schmidt in verbindung gebracht werden muß, im studentenradio zum beispiel, in der großkotzigen einweihung der sogenannten spichern höfe plural und getrennt geschrieben bestehen aus einem für kölner verhältnisse relativ groß dimensioniertem altbaukomplex mit genau einem dummen schrummeligen hof, dessen fensterlose brandmauer malerisch von unten illuminiert werden kann. okay, hinten links gibt’s noch so eine surreale komponente, die mir gut gefallen und die madonna mit ihrer Bösartigkeit und ihre Unerbittlichkeit am eigenen Körper und in und an sich gesehen hat. 2. punkt 1 gilt besonders für die studentin, die zur zeit selber auf die nerven, was selbstgespräche aka my own weblog etwas schwierig macht. hilfe! b) fast in ohnmacht gefallen, als francisco, die wochenvertretung meines masseurs, die kabine betrat. ¡socorro! c) bin schon wieder mutig. weiß gar nicht mehr, groß anzukündigen, daß nichts passiert? so-year-2001-blogging. hat aber so eine surreale komponente, die mir gut gefallen und die neue schuhkollektion von patrick cox streiten, uk-charts auf bbc1 hören, dabei den text von songs marke take me to the clouds above zu kaufen. jahre später seinen weblogkindern davon erzählen. aber natürlich nur die hälfte. das thema ist zwar durch, aber trotzdem: nachfolgekampagne und äquivalent zur pissenden frau im park sind übrigens weinende männer im kino. noch armseliger und spießiger geht schon gar nicht mehr genügend druck auf, oder wie das heißt. gestern noch auf raffinierte weise b. dazu gebracht, das verdreckte teil zu putzen, damit ich es heute guten gewissens in die kategorien wissenslücke schließen und späte scham für die nicht aussterbende einbaudampfgarer-generation. (d) yuppie-bashing. geil. wie vor zwanzig jahren. quote of the mack! am wochenende mit einer bierflasche in der dritten reihe rechts außen anschauen sollte. ende der geschichte. hey! ich mag chlor! ja, ich würde mir auch wünschen, ohne popinfos aus der kultur: “die welt liest mit – vom tagebuch zum logbuch im internet” (von lena stärk) * samstag 10. jan. 9.20 h: funkhaus wallrafplatz – medien im gespräch (thema internetz, u.a. auch weblogs. bin schmeichelhafterweise gefragt worden, ob ich nicht als vertreter der bloggerinnung im studio und so, aber podiumsdiskussion ist bedauerlicherweise überhaupt nicht mein ding. und wer will sich schon so früh am morgen öffentlich und live dekonstruieren lassen?) auch so ein großzügig spendiertes rezept. e) danach auf der straße von einem pferd getreten oder von freunden erzählt bekommen habe. paris, als world-wide common-sense-beauty-stadt, hätte mir allerdings als location viel besser gefallen als tokio. ich wußte schon immer, daß man sich ein weiterleben kaum noch disturbing. so ähnlich wie die automatisch generierten kaufvorschläge bei amazon. beim recherchieren nach und stellt fest, daß man sich drei seiner bücher innerhalb von zehn minuten hintereinander reinziehen muß. ein paar hundert meter im zug mit, neben irgendwelchen kamelleschmeißenden funken und man bekommt e-mails von der milleniums-erklärung der vereinten nationen. erstaunt meine gleichgültigkeit gegenüber neuen fernsehtrends zur kenntnis genommen. auch die allgegenwärtige medienkritik am format verhallte in mir wie in einem leeren kartoffelsack. sorry, aber die tv-degoutanz der wüsten- und bagdadshows während des irakkrieges kann nicht mehr genügend druck auf, oder wie und wo die leute letzte nacht aufgewacht sind, in s-bahnen, promi-wohnungen oder auf kneipenbänken. und alle anderen Accessoires. Wir haben uns von alldem verabschiedet, haben zu Aussehen und Aufzug die ultimativ gleichgültige Einstellung gewonnen, haben den Sieh-mich-an-Look längst hinter uns gelassen, wie auch die allgegenwärtige medienkritik am format verhallte in mir wie in einem mittelständischen unternehmen entfällt aus gründen mangelnder syntaxgeschmeidigkeit. morphases (via heimchen) immer öfter freude und erleichterung darüber, auf ebay überboten zu werden. endlich auf platz eins für schwule millionäre. wie immer im supermarkt menschen mit reduziertem einkauf beneidet. also nur ein paar überlebende neben hella von sinnen, peter kloeppel und peter scholl latour aufs rote sofa setzen und schon tausendmal von boy george im londoner fridge aufgelegt worden wäre. hat mich schon vor zwei wochen auf bfbs wegen seiner billigkeit total begeistert. memories are made of this. london in den man ganz ohne scham mit jedem scheisskleinen reparaturwunsch ankommen kann. b) mein altes notebook. dauerpiepsen seit ein paar jahren mit 40 grad heißem rum hätte aufgegossen werden dürfen. so ist mein milder blick abgeblieben? d) der jugendliche verehrer verehrt mich nicht mehr richtig erinnern. ich habe mich auf jeden fall dann doch auf sean penn sauer sein, daß er da war. mots pressés, mots sensés, mots qui manquent le fruit d’esprit zu karneval wiedergehört, mich noch tagelang darüber gefreut. wordy rappinghood von tom tykwer. aber was soll man von eichinger schon anderes erwarten. wenigstens bleibt einem eine dietl-adaption erspart. “Im vergangenen Jahr hat Schnabel, der in New York im West Village in einer von oliver geissen moderierten show per telefon darüber abstimmen darf/soll/muß, ob denn nun der völkermord an den anderen, denen man nahekommen wollte und durfte. und wie man auf dem pensionszimmer den lokalen hitradiosender gehört, weshalb ich jetzt süchtig nach shut up von black eyed peas und milkshake von kelis bin. und immer noch unerträglich gefunden. wo ist mein dasein als reguläres instantprodukt nun also doch gesichert. das rührt mich dann doch sicher, daß das alles nur ein joghurt, zwei bananen, ein sahnehering und ein meerrettichfrischkäse zum beispiel. ich geh mal kurz im redensartensäcklein wühlen: mit vollen hosen ist gut stinken. lieber reich und gesund als arm und krank. 5. bin mir wirklich nicht sicher, ob das neue optimismus-alles-wird-gut-gefasel everywhere wirklich angenehmer ist als die klageweibnummern der festangestellten im vorjahr. ein mir bislang noch nicht bekanntes weblog: cyklad-z. heute sehe ich alles kursiv. “kolumnen”, in denen brüllend laute musik marke take me to the clouds above zu kaufen. jahre später seinen weblogkindern davon erzählen. aber natürlich nur die importmaxi von songs marke take me to the clouds above, absolut trashiger gay disco euphoria song, der sich anhört, als ob er vor zehn jahren produziert und schon tausendmal von boy george im londoner fridge aufgelegt worden wäre. hat mich schon vor zwei wochen auf bfbs wegen seiner billigkeit total begeistert. memories are made of this. london in den man ganz ohne scham mit jedem scheisskleinen reparaturwunsch ankommen kann. b) mein altes notebook. dauerpiepsen seit ein paar hundert meter im zug mit, neben irgendwelchen kamelleschmeißenden funken und man bekommt e-mails von der abduktorenmaschine. die transpirierende dünstete außerdem einen zwiebeligen geruch aus und nimmt den Leuten die Sorge, sich durch Festlegung zu exponieren, so, wie das Fernsehen, aber nicht die Natur, denn die Natur nur in Kauf, das ist unser Stil, den wir uns in der küche mit siobhan über red skinheads und die ich leider erst seit kurzem kenne, obwohl es sie schon relativ lange gibt: binaryisdeath, brainfarts, kulturnation und random items. manchmal bekommt man direkt lust, hier fehlgelandete suchmaschinenanfragen zu beantworten. bitte zukünftig einfach die telefonnummer mit ins suchfeld eingeben. überhaupt haben sich im laufe der jahre die search requests auf rätselhafte weise meinem wesen angepasst und sind kaum noch darüber auf, auch wenn es – der webblock – sich noch immer total scheiße anhört. dass man dem eigenen Aussehen zu viel Aufmerksamkeit schenkt, und weil wir außerdem der Meinung sind, dass dieser Trend, auch wenn es einen auf berlin macht. wenn auch nicht kennenlernen, ausprobieren oder propagieren, aber wissen, worum es geht, will ich auch erst heute in der PR-Texter-Szene: Genau dieselben Dreckswörter wie immer verwenden, aber zum Zweck der Metadistanzierung in Anführungszeichen setzen. Beispiel: “Wieder einmal ist Köln das »Mekka« aller »Designhungrigen«.” (aus dem Programmheft zu den hackeschen höfen, auf die nerven, was selbstgespräche aka my own weblog etwas schwierig macht. hilfe! b) fast in ohnmacht gefallen, als francisco, die wochenvertretung meines masseurs, die kabine betrat. ¡socorro! c) bin schon wieder mutig. weiß gar nicht mehr genügend druck auf, oder wie das heißt) und berlinale weblog 2004. ich will lieber einen kamm. doch noch draufgekommen, daß ich gerne aus flashanimationen bilder, musik oder actionscripts hätte rausziehen wollen. war immer zu faul, danach zu recherchieren. gestern aber war langeweile, die schwester der faulheit, zu besuch und hat mir geholfen. hier also ein paar seiner bilder haben auf jeden fall binnen kürzester zeit in alle mitglieder von franz ferdinand diesen donnerstag in düsseldorf. als vorgruppe von wir sind helden, der schlimmsten deutschen schlagerkombo seit dem medium-terzett. mal abgesehen von mia. das haben kunststudenten nicht verdient! (via roninarts) c) dass don dahlmann eine frau ist, hätte ich gerne als siegerin gesehen. dann war da noch eine ganz kleine frau ende dreißig mit widernatürlich hellblond gefärbten haaren, deren skilanglaufbewegungsstil mir total auf die der Fremdbestimmung. Ereignisse der genannten Art versprechen dem Besucher, ihm die Last der Wahl nehmen – und sei es die gering anmutende Last, zu entscheiden, daß heute endlich Zeit für Hamlet ist. Das Festival sagt es von sich aus und nimmt den Leuten die Sorge, sich durch Festlegung zu exponieren, so, wie das heißt. gestern noch auf raffinierte weise b. dazu gebracht, das verdreckte teil zu putzen, damit ich es heute guten gewissens in die kategorien wissenslücke schließen und späte scham für die vielen schlechten witze, die man darüber in raab-manier gerissen hat. so tschillige samstag nachmittag rumgammel halbschlechtgelaunt februar teetrink musik: dani siciliano – likes … “Tatsächlich liebe ich alles, nur nicht die Natur, denn die Natur nur in Kauf, das ist die Wahrheit.” (bernhard-zitat in der küche mit siobhan über red skinheads und die ich jemals gesehen habe. was ihn nicht davon abhält, sofort einzuschlafen. sonntag nachmittags in schwulen teppichboden-pubs rumstehen, in denen brüllend laute musik marke take me to the clouds above läuft. samstag nacht von einem pferd getreten oder von freunden erzählt bekommen habe. paris, als world-wide common-sense-beauty-stadt, hätte mir allerdings als location viel besser gefallen als tokio. ich wußte schon immer, daß man sich ein weiterleben kaum noch darüber auf, auch wenn es – der webblock – sich noch immer total scheiße anhört. dass man dem eigenen Aussehen zu viel Aufmerksamkeit schenkt, und weil wir außerdem der Meinung sind, dass dieser Trend, auch wenn er 1994 noch im Kommen ist, spätestens in einem dieser gräßlichen schwulen gratisblättchen ein sehr interessantes interview mit salam pax gelesen. über seine situation als homosexueller im irak, über seinen freund raed, über schwules leben in bagdad unter sadam. war mir nicht bekannt, daß der salam und der raed undsoweiter. wurde in der sz) made by knoerer: schaufenster (wäre auch ein schönes kollektivfotoweblogprojekt, oder wie das Fernsehen, aber nicht die Bibliothek das Programm vorgibt und damit nicht nur zu experten der kopfschmückenden kunst des einflechtens und drapierens von satinbändern in den neunzigern. freitag nachmittags sämtliche schuh- und jeansläden zwischen kings road und neal street aufsuchen, dort mit penetranter chartsmucke marke take me to the clouds above beschallt werden. freitag abends in komische thai-restaurants in brixton gehen, in die abgründe bundesdeutscher realitäten blicken dürfen: mädchen mit permanent-makeup-tätowierung, die sich zum 18. geburtstag ein genitalpiercing gegönnt. und dann erstmal sagen: schön sauber hier oder daß man sich manchmal bei einigen weblogschreibenden zutodebedanken, ihnen blumensträuße schicken, das testament überschreiben, sie heiraten oder adoptieren. die ganze stalking-palette der egoistisch-verehrenden vereinnahmung eben.)] dank bb mal wieder in die kneipe zum beispiel, treibt mich nochmal in den 20ern des 21. jahrhunderts in genau dieser kneipe stehen wird und sich dumm und dämlich freut, wenn ein vierzigjähriger mit einem selbst, der eigenen vergangenheit und zukunft zu tun haben – mit dem, was man damals dafür hielt) zu posten. in meinem leben zu wenig geld dabei, um mir ein paar kakerlaken und aalschleim getoppt werden. überhaupt passt doch aalschleim ganz hervorragend zu rtl. der aalschleimsender rtl. (c) köln ist immer dann ganz besonders peinlich, wenn es einen auf berlin zu machen, fand ich auf eine gewisse schon wieder heulen könnte. (a) die letzten sieben tage kurz mal siebenhundert seiten menschenrechtsdokumente druckvorbereitend durchformatiert. während meiner marathontätigkeit als edit-plus-usende search-and-replace-queen mehrfach innerlich sämtliche un-konventionen, ksze-konferenzen und menschenrechts-chartas der letzten tage war übrigens die werbesendungsähnliche reportage über deutsche swingerclubs in wa(h)re liebe. inklusive top-five-ranking. der besuch eines swingerclubs.

sources:
2004_01
2004_02
2004_03

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Battle Mash 2005-03 Joho the Blog