assotsiationsklimbim aufgewacht · 2016-12-30


[assotsiationsklimbim]

l. ruft uns an, es handelt sich wohl um einen sexploitation-klassiker, sehr umständlich ist es, immer warten zu müssen, bis alle eine seite fertig haben, bevor wir zur nächsten szene umblättern können, zudem müssen wir uns auf der straße und zelten im freien, die stimmung schwankt zwischen “nur noch etwas essen und dann die vorwort-seite im dummerweise gleich benannten pdf auftaucht, das wir als eine wichtige quelle benutzt haben. mit c. im mittelgebirge, an der dortigen sillmündung tritt die sill über die hochwasserschutzbauten, riesige eisbrocken, schlamm und wassermassen schießen aus dem einen film mit, der so gut ist, dass ich mit dem korrekturlesen eines textes an, der zuvor ausgesucht höfliche trickbetrüger ist wegen dieser unhöflichkeit meinerseits beleidigt und zieht grußlos ab etc. die üblichen reisetroubles, in einem rettungswagen aufgenommen wurde mit einem dreinoppensteinchen geladen werden, bei hallenfussball spielt t. sehr gut und tanzt danach mit jemand, der nicht ich ist, wie ich bemerke, dass das endlich eine wirklich erfolg versprechende tumblr-idee ist, die ich mir also unbedingt merken muss, wenngleich ich schon ahne, dass sie wohl am vorabend was mit der anderen t., ich sage ihr meine an, damit sie mich anruft und ich kommen dann so gebratene würste. die poetry-slam-show findet auf der bühne, ich finde dann auch wirklich einen sehr schönen goldenen anzug und einen firefox ausgedruckt und kann k. also sogar die wahl anbieten, es ist zu einem ball, wir haben wohl freikarten bekommen und machen es auch eher postironisch, trotzdem bin ich angemessen verärgert über die kreuzung und erklären, dass ich nun journalist werden möchte, später noch anstrengende diskussionen mit studierenden und h. und h., die jede menge unnütze, uralte elektronikgeräte mitbringen, weil sie am rücken eine wunde hat, der hinzukommende besitzer, inhaber des geschäfts mit der richtigen fuck-it-all-attitüde gestaltet sind, dann noch einmal zurück und alle bücher ins trockene bringen (aufgew.)

was für solche links das sind, später urlaub am meer, erstaunlich an der dortigen sillmündung tritt die sill über die sehr lax gehandhabten kleidungsvorschriften (es werden leute in t-shirts eingelassen), an der legoburg ist, wie ich bemerke, dass das nur stimmen würde, wenn entenhausen eine insel wäre und dann sind eh schon so peinlich wenige leute anwesend und begemann tut mir doch so leid, dass er vor diesem jämmerlichen häuflein spielen muss. nachdem endlich die veranstaltung geschafft ist, würden m. und noch wer helfen mir bei diesem text, genau gesagt schreiben wir gemeinsam das vorwort, alle im selben raum jeder über sein gerät (tablet, notebook), das funktioniert ganz gut, bis m. statt es als odt zu speichern das file als pdf speichert und dann endlich heim” und “jetzt noch ein anderes missverständnis mit dem stewart bier trinken gehen, was ich einerseits verstehe und begrüße, aber andererseits fängt gerade das konzert an, das zu versäumen doch schade wäre und dort überall die selben klimatischen voraussetzungen gelten würden, die haarsträubenden denkfehler des kritiktextes, der anstatt der tatsächlichen denkfehler des ausgangstextes nur falsches kritisiert (im ton selbstzufriedener gewissheit), amüsieren mich sehr, wie auch eine sehr putzige alliteration, die muss ich mir auf ihrem mobiltelefon eine fotocollage von l. und dem meer zeigt, die sie soeben angefertigt hat. später gibt bernd begemann überraschend ein konzert, ich versuche ihn unbemerkt vom balkon zu werfen, damit wenigstens c. das nicht verstanden haben, andererseits haben sie halt leider auch recht. beim in der sill, a. hat es darin schon nach wenigen stunden zu einer gewissen meisterinnenschaft gebracht. ich beklage dann c. gegenüber die auch tatsächlich sehr enge umkleide, zum glück gibt es seit neuestem die möglichkeit, voll funktionsfähige browser auszudrucken auf einigen blättern a4-papier in einer klarsichtfolie, die dann ganz normal wie ein touchscreen bedient wird. zum noch größeren glück habe wir regenponchos dabei, am sessellift hinab die üblichen reisetroubles, in einem bekleidungsgeschäft jemand der tipp, dass es fürs untertauchen nicht so gut deutsch spricht, wohl weil sie ein alien ist, sie stellt merkwürdige fragen, wie warum eine stiege zur küche führe, ich erkläre, der sei gut, denn da spiele die eine aus dem einen film mit, der so gut sei, ich ärgere mich sehr, wie auch immer er dahingekommen ist – wie auch immer er dahingekommen ist – ein kopf eines toten tiers, eine katze entgegen, als ich viel zu jungen deutschen autorinnen eben meistens sind und für sie steht daneben, ich tue erstmal so, als hätte ich sie nicht sehen, obwohl es doch heutzutage auch gar nicht, denke ich, nur dann fällt mir ein, dass ich sie kaum gleichzeitig erreichen kann und dann auch auf der tastatur drücken. yasmos neue platte gibt es noch eine zweite weniger enge, wo ich dann allen den alexander-kluge-witz erzählen soll (wobei mir einfällt, dass ich zwar seinen ärger verstehe und akzeptiere, aber dass ich es ohnehin dringend erledigen muss, fange ich mit dem stewart bier trinken gehen, was ich einerseits verstehe und akzeptiere, aber dass ich zwar seinen ärger verstehe und begrüße, aber andererseits fängt gerade das konzert an, das zu versäumen doch schade wäre und dann müsste ich noch die nummer von b. bekommen, ich sage ihr meine an, damit sie mich anruft und ich solle ihr helfen sie zu entkrampfen, was mit diesem furchtbaren knacksgeräusch auch gelingt. abgesehen davon ist es eh sehr nett. c. meint dann irgendwann, weil es nichts anderes gäbe, solle ich doch nur den sessel in der kiste gelagerte obst und gemüse vergessen, ich bin marnie von girls und irgendwie ergibt es sich, dass ich dann aber nur viel zu wenig. einerseits freut es mich, dass sie einzelheiten und einzelbeiträge schlechtreden, während in wahrheit natürlich alles abzulehnen ist. mal wieder zu dieser halbinsel im norden der insel, wo direkt hinter der direkt am strand meine füße ableckt, wovon ich c. ein video auf whatsapp geschickt habe (aufgew.)

k. ist zu einem ball, wir haben wohl freikarten bekommen und machen es auch eher postironisch, trotzdem bin ich angemessen verärgert über die zu konsumierenden drogen und die aufzusuchenden lokalitäten besteht. ich bin marnie von girls und irgendwie ergibt es sich, dass ich nun journalist werden möchte, später noch anstrengende diskussionen mit studierenden und h. und h., die jede menge unnütze, uralte elektronikgeräte mitbringen, weil sie am rücken eine wunde hat, der hinzukommende besitzer, inhaber des geschäfts mit der richtigen fuck-it-all-attitüde gestaltet sind, dann noch einmal mit einer taschenlampe in die nase, sondern in den raum betritt, will sie wissen, weshalb ich mir auf meinem riesigen bildschirm einen sehr guten spielfilm an, als i. den raum zurückkomme, nicht wiedererkenne, wen ich hier kenne(n sollte). als abschlussperformance ist dann vorgesehen, dass wir währendessen in eigens dafür in einem topf ist – wie auch eine sehr putzige alliteration, die muss ich noch die nummer von b. bekommen, ich sage ihr meine an, damit sie mich anruft und ich an, bevor wir zur nächsten szene umblättern können, zudem müssen wir die helligkeit runterdrehen um g. nicht zu stören, der bereits schlafen will (aufgew.)

einerseits freut es mich, dass sie einzelheiten und einzelbeiträge schlechtreden, während in wahrheit natürlich alles abzulehnen ist. mal wieder zu dieser halbinsel im norden der insel, wo direkt hinter der direkt am örtchen gelegenen landzunge die schönsten menschenleeren buchten sind, weil augenscheinlich alle zu faul sind, die paar schritte zu fuß hinzugehen bis auf zwei unfolgsame polizisten, die gleich ins haus gehen, ein vorbeispazierendes paar ist von den im garten wachsenden äpfeln begeistert, im gespräch mit den zwei polizisten im haus, die jetzt politistinnen sind, was unser versteck glaubwürdiger macht, stellen sie sich aber doch, alles aufzudecken, angeblich basiert all das auf wahren begebenheiten, wenngleich wir uns zuerst in einer pause das alte problem, dass ich, als ich in den taskmanager gehen und den bei dieser miserablen qualität katastrophalen resourcenverbrauch konnte ich angesichts der schönen designs noch ignorieren) beginne ich zweifeln an der schneidemaschine zu, so könnten wir aus der perspektive von t. und p. zu sehen und die wie autobahnen auf stelzen verlaufenden, mehrstöckigen gehwege voller menschen, es ist ein supertrumpf-quartett, bei dem die karten die mitspielenden darstellen und deren stärken in den kategorien jeweils dem mittelwert der werte der gerade im besitz der spielenden befindlichen karten entspricht. im nik-cohn-buch lese ich, dass lennon heroin immer nur geschnupft habe, weswegen es sich schon überlegt haben und brauchen, weil die im hintergrund weiterläuft und standortdaten verschickt, ich muss noch einmal sehr aufgebracht diesen sachverhalt, ich antworte, dass ich nun journalist werden möchte, später noch anstrengende diskussionen mit studierenden und h. über deren herkunftsorte in ostösterreich, noch später reden sie darüber, was sie schlecht fanden an dem kongress in wien, die üblichen reisetroubles, in einem ordner gespeichert hat und so kommt wie x.’ besuch zuvor auch der von g. und s. und s. sehr ungelegen, g. beendet gerade ein telefonat, ein streit, g. spricht auf die bücher zu verwenden, am weg zum bahnhof beginnt es zu regnen, ich muss noch einmal mit einer taschenlampe in die kinderabteilung um uns zu demonstrieren, dass hier auch familien einkaufen und nichts dergleichen mitgenommen hat. zum glück gibt es in einer klarsichtfolie, die dann ganz normal wie ein touchscreen bedient wird. zum noch größeren glück habe ich doch nur den sessel in der nische nicht gesehen, später erklärt c., dass sie das alle nicht interessiert und sie nur aus höflichkeit mir gegenüber abwarten. auf der rückseite einiger zuvor gescannter und somit nicht mehr mit dem fahrzeugführer verfeindeten gangster verübt werden soll, dieser kommt dem jedoch zuvor (aufgew.)

beim workshop zum thema literatur und krieg ist zwar alles so einfach: meinung tocos, blumfeld, irgendwas früher besser: nay (die einzige yay-früher-besser-meinung ist und bleibt: beatles früher besser) ein brettspiel in der schlange entdecken wir dann j., die c. am vortag noch zufällig getroffen und so von ihren reiseplänen erfahren hat, tun aber aus unklaren gründen so, als hätte ich sie halt mehrmals und schenke eine weiter. schwierig gestaltet sich der mond auf das verhalten der tiere auswirkt (sie machen dafür interviews) und ihre exzentrische cousine, die wohl nicht so gut deutsch spricht, wohl weil sie am rücken eine wunde hat, der hinzukommende besitzer, inhaber des geschäfts mit der kellnerin hatte, die mir auf ihrem mobiltelefon eine fotocollage von l. und dem meer zeigt, die sie soeben angefertigt hat. später gibt bernd begemann überraschend ein konzert, ich versuche c., die sehr lax gehandhabten kleidungsvorschriften (es werden leute in t-shirts eingelassen), an der eigentlich bereits getroffenen kaufentscheidung. am weg zum bahnhof beginnt es zu regnen, ich muss in den raum zurückkomme, nicht wiedererkenne, wen ich hier kenne(n sollte). als abschlussperformance ist dann aber nur viel zu jungen deutschen autorinnen eben meistens sind und für sie in ihrem online-banking-account einloggen, das geht bei ihr gerade mangels internetverbindung nicht, wir sehen, dass ihr für den drink am hotelpool 4×4 dollar abgebucht wurden, es sind das also 300€. außerdem gibt es wohl noch ein konzert mit bernd begemann überraschend ein konzert, ich versuche ihn unbemerkt vom balkon zu werfen, damit wenigstens c. das nicht essen kann. irgendwer fängt dann doch wieder mit bier an, es gibt keine andere lösung. später schaue ich mir also unbedingt merken muss, wenngleich ich das nicht essen kann. irgendwer fängt dann doch wieder mit bier an, es gibt dann probleme mit rassistischen usern im internet. g. reißt mit dem fahrzeugführer verfeindeten gangster verübt werden soll, dieser kommt dem jedoch zuvor, indem er unser fahrzeug beschießt, wir kommen zwar davon, aber in dem w. und seine katze vor von der toilette zurückkomme, ist mit platz mit k.s tasche besetzt, sie steht daneben, ich tue erstmal so, als hätte ich sie kaum gleichzeitig erreichen kann und dann müsste ich noch esc auf der straße und zelten im freien, dann findet am strand der weltrekordversuch für hoverboarden über wasser statt, obschon der rekord mit über 200 metern weite gelingt, ist der rekordaufsteller unzufrieden, denn mit weniger wind und wellen hätte er es noch eine zweite weniger enge, wo ich dann aber doch aufwendiger als gedacht, wir schwenken also um auf 2er-bob, ich habe natürlich nur einen zwanzig euro schein und ein paar münzen, die ich zu einem arbeitsbesuch hier, es ist so eine art never have i ever variante), wir sind also nach kräften bemüht, es ihr so leicht wie möglich zu machen. s. hat sogar die texte für alle ausgedruckt (aufgew.)

später erklärt c., dass sie auf mich zu, zieht mich zur seite und sagt, sie müsse nun zur aufheiterung mit dem fernsehkoch bereite ich erdäpfelwirrler zu, eigentlich sind es eher so wedges, die frittiert werden, einige scheiben, die ich zu meiner sicherheit mit ihnen mitkommen muss, bei einem leer stehenden safe house müssen wir die helligkeit runterdrehen um g. nicht zu stören, der bereits schlafen will. die hauptfigur spricht jedenfalls einen der diesem bus entsteigenden, dem outfit nach zu den black panthern gehörenden studenten an (aufgew.)

im ersten lauf eine bestzeit, das ist praktisch, so können wir den halben krautkopf aufbrauchen, den wir noch so jung waren (das spiel ist so eine art soap, sie tut es, um mich eifersüchtig zu machen und es gehe jetzt weiter. na dann. es ist so eine art auflösungprozess im publikum und dann müsste ich noch esc auf der flucht, es ist zumindestens bei einem leer stehenden safe house müssen wir uns bloß dabei gedacht haben, braust der eine auf, they sure couldn’t think straight gibt der andere lakonisch zurück. was für eine pointe, denke ich, aber was lennon nicht geschadet hat. mit der anderen t., ich sage ihr meine an, damit sie mich anruft und ich gern gerade noch jeweils eines dieser feinen alkoholfreien 0,33l-bierfläschen trinken, die wir vor der veranstaltung noch eigens eingekühlt haben und was geht es um die töpfe zu stapeln und zu verräumen, in einem anderen ordner bereitgestellten zeitschriften blättern dürfen. wenigstens kommt gerade sonst niemand, so dass sich mir die anstrengung nicht anmerken zu lassen und dann müsste ich noch die nummer von b. bekommen, ich sage in die runde, t. schicke solche links das sind, später urlaub am meer, erstaunlich an der legoburg ist, wie ich bemerke, dass das endlich eine wirklich erfolg versprechende tumblr-idee ist, die ich zu einem ball, wir haben wohl freikarten bekommen und machen es auch schon dem steward widerfahren ist, der unsere tickets kontrolliert hat. l. berichtet, dass sie auf 20.2. unsere hochzeit festgelegt hat, h. findet das datum gut, weil es leicht zu merken gewesen, wie sehr ich mich anstrengen muss, mir die anstrengung nicht anmerken zu lassen und dann geht es irgendwie um flashbacks aus der zeit, als wir noch so jung waren (das spiel ist so eine art auflösungprozess im publikum und dann natürlich noch den rest geben. dann erklärt c., sie müsse nun zur aufheiterung mit dem anlegen ihrer tauchgeräte beschäftigt sind, wie ich feststelle, als ich endlich zu wort komme, bitte ich ihn, die begrenzte zeit nicht auf die bücher zu verwenden, am weg zum bahnhof beginnt es zu regnen (aufgew.)

sources: all stories between 20161108 and 20161230

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