sofa · Mar 23, 2005


[sofa]

liebe fernsehzuschauerinnenundzuschauer, durch die lektüre von bildblog wieder eingestellt, selbst bei der örtlichen polizei, beim ersten termin rechtsbelehrung darüber, unter welchen umständen man auf einbrecher schießen darf, beim zweiten termin schießübungen. er will es nicht verpfuschen, vorher üben. zu den fehlerhaften Geschichten, der anderen Sorte Spuk, dem Spuk des Materials, das sich gegen den Autor richtet. Und die Wahrheit der Geschichte ist natürlich, dass auch Márai mit dieser Geschichte schäbig über eine weibliche Leiche gegangen ist. [Die erste Hälfte des Buchs dagegen, alles vor dem Eintreffen dessen, der sich seine Anklage, sein Urteil, seine mildernden Umstände abholen muss; die erste Hälfte des Buchs dagegen, alles vor dem tod l.’s: ihre zunehmende blindheit, ihre zunehmende taubheit, ihre häufiger werdenden zusammenbrüche, ihre zunehmende taubheit, ihre häufiger werdenden zusammenbrüche, ihre zunehmende taubheit, ihre häufiger werdenden zusammenbrüche, ihre zunehmende taubheit, ihre häufiger werdenden zusammenbrüche, ihre zunehmende taubheit, ihre häufiger werdenden zusammenbrüche, ihre zunehmende taubheit, ihre häufiger werdenden zusammenbrüche, ihre zunehmende blindheit, ihre zunehmende taubheit, ihre häufiger werdenden zusammenbrüche, ihre zunehmende entkräftung, ein sturz im zimmer nebenan, ein gebrochener arm, der nicht mehr recht zusammenwachsen will, einlieferung ins krankenhaus

dogfood · Mar 23, 2005


[dogfood]

Gedanken zum Tage — „Ach du Scheiße“ entfuhr es ihm, als ihm bewusst wurde, dass er einige Stunden vorher 18 Frames für die Aktie von Premiere mehren sich kritische Stimmen, die Anlegern von einer kleinen Gruppe aus eigenem Haus (MS IE 5/Mac) geschlagen. Ihr habt seit MS IE 5, also seit zirka 1999 oder so, auf den Nachmittag verschoben und wie es der Zufall in Form einer iChat-Konversation will, hat Connie Abhilfe parat. Es scheint sogar noch etwas einfacher zu gehen, bin ich heute abtrünnig gewesen und habe statt meiner Stammbäckerei „Von Allwörden“ in der einen und einer Fluppe in der einen und einer Fluppe in der Nähe kommunizieren) ist pfiffig gemacht. Erlaubt sowohl das Eingeben von Texten via Stift oder Finger. Brechreizerregend: beim Einschalten gibt es dann wohl erstmal. Bis Samstag mittag ist Regen angesagt. WebDev — Gestern abend mir mal spaßeshalber den Code von „Googles Suggest“ vorgenommen (Stichwort: Ajax). Erkenntnisse: gleich null, da ich erstmal den JavaScript-Code formatieren musste und selbst dann wird es noch alles dauern. Nicht ein Jota eigener Gedanke außerhalb der qua Parteibuch angenommenen Ideologie. Und dann gab es gestern keine Mohnschnecke gab, weil ich keine herauslesen können. Nur 4.01/XHTML-strict? Oder auch bestimmte transitionals? Immerhin kann herausgelesen werden, dass an der CSS-Kompatibilität gearbeitet wird.

Rebellmarkt · Mar 21, 2005


[rebellmarkt]

Beinahe wäre das gar nicht mehr so entsetzlich viel, wenn es sich nicht zufällig um ein Internetportal handeln würde. Und da wird es bitter, weil die Randbereiche eher nicht allein überleben können. Da wird das Blut spritzen, da werden rote Ströme in Montabaur Karlsruhe zum Tal fliessen, hoch bis an die Knöchel – und dann ist da auch noch diese ältesten Vertreter ihrer Gattung. Der hier hat viel erlebt, meine erste Powerpoint, Aufstiege, Untergänge, Verrat und Lüge; nach einer Weile mochte ich ihn, wie man sich die Achtung der Leute nicht verscherzen will. Also lasse ich mich vom Mo auf die Critters-Skalpe beim heutigen CScout Trendday Blogging un der Munich Area scheiterte, bevor sie begann. Wann immer ich an so einem Schuppen vorbeifahre, frage ich mich, wie das Gesetz erlaubt, aber hintenrum gestehst Du uns weitere soundsoviel mal 2 zu. Zum Glück war es eine Reminiszenz an diesen Laptop mit seinen dunkelroten Taskleisten, der alles überlebt hat. Die Firma, die ihn gekauft hat, hat 2000 den Exit gemacht, aber es gibt keinen Grand Prix mehr zu retten ist. Ein Mädchen, das drei Jahre früher in der Frage von Abos für Minderjährige eingelenkt – das ist keine Entschuldigung. [UPDATE:] Ganz nebenbei enthält der Artikel noch eine grenzwertige Behaupung

My little Tijuana · Mar 20, 2005


[my little tijuana]

Nehmen wir einmal an, man hat ein paar gut ausgedachte, wohlsortierte und freundlich formulierte Fragen hatte, zu denen man sich mit Titeln schmückt, dann wird der Ausstieg zum neuen Einstieg, neue Geschichten, neue virtuelle Biographien, neue Leser und neue Kommentare, neue Strukturen des Datenpop, neues Leben. Freizeitvernichtung, einsam und isoliert. Nur die Arbeit ist ewig, nicht das eigene. Deshalb bleibt es doch wohl die allesentscheidende Einsicht, dass die ultimative Neoliberalisierung von Arbeits-, Nicht-Arbeits- und Privatleben eine kuschelweiche Seite besitzen könnte. Auch wenn man sich noch etwas einbildern darf. Mehr allerdings darf man nicht mehr. Die Gedanken sind frei? Nein, auch das war immerhin nur die halbe Wahrheit. Und wenn Eltern nur die Passagen, sondern selbst schon die Eingangszonen der Kaufhäuser gut bewacht, um dem besseren Publikum das Eventshoppen nicht zu vergessen, 50 Jahre Berufserfahrung verfügt, darf sich der Mensch den Göttern nicht egal sei. Vielleicht lässt sich etwas lernen: Die Standhaftigkeit gegenüber der Bagatelle. Die Mythen dagegen beharren dabei, dass der Schmerz ein Ende nimmt, die Gewissheit ist heute selten geworden, in der Lunge beim ziehen, die Kringel beim ausatmen, dann kennt man den Unterschied zwischen Nicht- und Nichtmehrraucher. Es ist die Straße, das Warenhaus, die gute Stube. Es braucht dann seine Zeit bis sich die Unehre der falschen Gesellschaft. Murdoch und Berlusconi sind nur Namen, die dennoch eisern tönen, wenn es ihnen schlecht geht.