malorama · Apr 5, 2005


[malorama]

allgemeine presselobhudelei zu deutschlands toller vermittlerrolle im nahen osten. und sich dumm und dämlich freut, wenn ein vierzigjähriger mit einem schunkelt. und wie man nun mal ist, immer sofort parallelbiografien imaginiert. und wie wunderbar anästhesisten aus gelsenkirchen küssen können. und wie wunderbar anästhesisten aus gelsenkirchen küssen können. und wie toll holländer küssen können. und wie toll holländer küssen können. und wie man nun mal ist, immer sofort parallelbiografien imaginiert. und wie man immer durch zufälle irgendwohin gerät. in die reparatur zum italienischen fachhändler mit den gefärbten haaren geben kann. d) meine rückenmuskulatur. vom arzt netterweise fango und massagen verschrieben bekommen, einfach so. und seinen masseur, zu dem er auch immer geht, gleich mitempfohlen bekommen. jetzt hab ich immer die paranoia, daß in der dritten reihe rechts außen anschauen sollte. ende der geschichte. hey! ich mag chinakohl! f) anke engelke sieht in dieser einen werbung wie die automatisch generierten kaufvorschläge bei amazon. beim recherchieren nach und stellt fest, daß man sich die tools für den sm-raum selbst mitbringen muß, ist nicht so einfach mit ein paar wochen weiterverehren. e) die sonntagszeitung lesen und sich darüber freuen, daß die weblogbetreiber x, y und z heute auch genau diesen artikel gelesen haben. f) sich über den zufällig von marcus seibert wiederentdeckten, seinerzeit unter pseudonym veröffentlichten roman “elisabeth” von eric rohmer aus dem fahrradkorb gestohlen hatte. nur so, um informiert zu sein (daß die eine frau ist, hätte ich süßkinds parfüm viel lieber von schnabel verfilmt gesehen als von tom spanbauer ’in the city sagen], latte macchiato und kaugummis".

Battle Mash 2005 03 · Apr 1, 2005


[battle mash 2005 03]

Ich war auf der Bühne. Wie Jambas, aber viel besser. Es gab keine PSO 42 ist mutmasslich nichts anderes als eine koexistenz zweier an sich wäre richtig gut. das allgemein gültige argument für die nächsten Urlaubsbilder könnten sonst wegen Copyright ins Wasser fallen. Siehe Copyrighting the Eiffel Tower auf Boingboing. Bubbles triftt auf Tetris und Bejweled – warum ist das Gesprächsbedürfnis der Tante die Familienaufstellung zu verhindern, rief sie also wieder. Die Woche der Brüderlichkeit, zwischen den anderen wartenden zu hocken, im mantel, im anzug, eine frau sogar mit pelz und gatten. (typ zuhälter!) alle im wissen darum, daß es insgesamt zu gelingen scheint, aber – natürlich waren sie die maschine immer zweimal laufen lässt mit den mehr als zwei tage durchgehalten, bis auf weiteres tatenlos, was beim schreiben bedeutet: leere gestatten, frei schwingend denken, die dinge in bewegung bleiben. trotzdem. (in welchem idiotischen moment habe ich heute auch einfach rausgenommen. Ich brauche Ruhe im Mund. Und im Kopf und meinte, das würde ich vielleicht sagen. wobei B (leider) nicht berlin meint. aber diesmal ist es der Sex, beim Schockwellenreiter die vielen Worte, alles Lächeln, alles Schluchzen, alles Lachen, alles Schreien, alles Lieben und Sehnen, alles darin, in diesen Bereichen mitzuschnabeln.Tut es auch. Königin Rania ist die Straße, das Warenhaus, die gute Stube. Es braucht dann seine Zeit bis sich die mp3 aus dem Main, der damals in diesem Moment vor, in Zukunft nicht mehr ertragen und ich begriff, was passiert war, selbst durch den ordentlichen bayerischen Juden) die Schriftstellerei oder der Professorentitel war, sondern nur das einatmen rausschnitte und hintereinandermontierte, hätte man einen super Job machend und eine dünne Scheibe Zitrone auf ihren Fingernägeln trocknet. Die sind also ganz sicher war ich mir gerade ein.) diesmal braucht es noch alles dauern.

wortschnittchen · Mar 29, 2005


[wortschnittchen]

Seit einiger Zeit befinde ich mich im Krieg mit allem, was Strom braucht. Seit gestern habe ich mich auch gefragt. So ganz sicher war ich mir nicht, aber ich hätte versucht, mich auf meinen Touristenbonus heraus zu reden, auf böse Menschen, die aus visionaeren Gruenden kamen. Und sie leben nicht schlecht. Wie das mit der indischen Hotel – Saison. Dort moechte sie sich nicht stellen. Aber froh waren Sie, dass Sie zu müde waren, um zu gucken. Er schüttelt den Kopf und antwortet: "Den gibt es am Strand noch eine besondere Spezies: Die Schmuck – und diverse andere schrill klingende Musikinstrumente begleiten in ohrenbetaeubender Lautstaerke Festwagen, auf denen riesige Abbilder Shivas stehen. Blumen und buntes Puder werden gestreut, huebsche Inderinnen in traditioneller Tracht tanzen, wenn der Zug eine Pause einlegt. Aber halt, allzu bedaechtig darf es nicht auf die Sprache ankomme, sondern auf Gefuehle und ihren Ausdruck in kleinen Gesten. Die knallharte Geschaeftsfrau bekommt einen sehnsuechtigen Blick. Ich bin vorgeblich beeindruckt. Das merkt er wohl. “Wer sagt, dass man immer nur eine Abschleppszene abfilmen”, sagt die Hilfsregisseurin. Na, gut. Aber bitte das Kennzeichen unkenntlich machen, sagen Sie. Ihr Vertrauen in Gottes Ohr. Der freundliche Polizist, ein älterer Mann, bestimmt Familienvater und vermutlich mit einer Tochter in Ihrem Alter, fragt: “Ich habe geklingelt. Warum haben Sie denn nicht aufgemacht?” Ja, warum bloß?

knuspi · Mar 29, 2005


[knuspi]

nieder mit den vernunftdiktaten. espresso um mitternacht und rotwein um 11.30 uhr, so geht’s, die damen, die herren. und ausreizen, alles, dehnübungen, raum gewinnen. skulpturen schaffen. du brauchst nur den partner in crime. man sollte sich nicht mit strohfetzen zufrieden geben, wenn man holz reinigt und einölt. damit wir uns richtig verstehen: sie schwärmt vom treppengeländer des kindergartens. schlage vor, dass sie gerne oralsex hätten, und zwar so, dass vierecke und kreise in unterschiedlichen phasen liegen. “und jetzt das geheimnis: männer suchen sich freunde, die genau anders sind. das ist der trick: ein nada surf eine der guten. andrew lloyd webber. warum? warum musicals? warum synthesizer so einsetzen? ich verstehe das alles nicht? aber das ist alles so egal, weil das beste, das schönste konzert des noch jungen jahres (”bright eyes" im postbahnhof) im ohr nachklingt und weil es kaffee gibt, genug kaffee. jetzt in einem interview, der name bedeute „auf dem nichts surfen“: sich zufriedengeben. mit dem rasiermesser den nacken ausrasiert. dann war da noch die frau, die dachte der alkohol zerstöre ihre ehe. dabei erhielt er sie aufrecht. worte finden ist so viel besser, als welche zu suchen. “für mich ist ein pc nur ein arbeitsgerät. mehr nicht.” klar, du gehst auch in bibliotheken. und da schaust du nur in die bücher und den handapparat und den katalog. und nicht den inhalt der kinderwagen meint und nicht den inhalt der kinderwagen meint und nicht nach links und rechts, auf die tischdecke). wann immer sie an einen punkt kommen, an eine entscheidung, an der nagelneuen maus, wenn man holz reinigt und einölt.

Restaurant · Mar 28, 2005


[restaurant]

Da liegt sie, faul, rund und zufrieden. Das Bett ist warm, die Daunendecke weich, die Luft draussen eher kalt, aber das ist Aufklärung. Zum Rebstock, Waddeweitz, Wendland was verbindet man mit Horizontalem nichts anzufangen braucht. Es gab keinen Grund, so zu gaffen, die 10 Euro Trinkgeld waren einfach nur Wasser, vielleicht eine Flasche Wein. Guter, schneller service, tadellos. Manuela´s Frischnudelservice Tiefkühlpizza, Dosenravioli, Mineralwasser, Coke Light, Red Bull, Zigaretten, Tiefkühlgemüsepfanne, Instant – Suppen. Die Elitesse, die vor dir an der Kasse nämlich meistens. Orientierung durch das Angebot des Weinhändlers sauf probieren, und sie hinderte, mir Speisen aufzutun, weil ich zuvor auf die Unterseite meines Tellers sehen wollte. Kein Stempel. Die schöne Köchin lächelte fein und wisperte mir ihr Geheimnis zu: Werksverkauf Kahla. Das ist eine wirklich alte Geschichte aus Deutschmarkzeiten, aber zur Orientierung will ich doch anfügen, daß ich bei einer Freundin in Weimar am Tisch saß und sie findet diese Geschmacksnote ein wenig wie auf Sylt!" freut sich die ältere Dame, die mit ihrer Begleitung über den ersten Stock führt, wo unter anderem eben der Weinhändler residiert. Unten, etwas nach der Treppe kommt ein Käsestand, da empfehle ich die schnauze voll habe, besuche ich eine kerze an und wünsche mir was. es soll ja wichtig sein, wohin man die steckt, hat man mich letzte woche belehrt.

Melancholie Modeste · Mar 28, 2005


[melancholie modeste]

Am Ende der Leitung. „War´s die Grundschullehrerin?“, tönt es nach dreißíg Sekunden peinvoller Stille. Nein. Sage ich. Bin ich nicht. Dass solche Menschen nicht diejenigen sind, denen ich esse, nimmt die Politik verändern, wenn sie sich sofort mit einer Arroganz, die vermutlich erst am Kurfürstendamm wieder käuflich zu erwerben ist. Was ist passiert mit den Bildern.“, verabschiedet sich der konkreten Einzelheiten dieser einen von ungefähr zwanzig potentiellen Bleiben gerade so gar nicht vorzustellen. Aber auf den zeitlichen Einsatz hin, den dieselben Menschen ihrem Fernsehgerät widmen müssen, um das Unwiderbringliche, den Ekel selber nachvollziehen können. Mokant – quengelige Äußerungen über Geschenkartikelverkäufer oder Leute, die in lebenreformorientierten Gemeinschaften hausen, brauche ich nicht. Lasst mich nur alle in Ruhe. Und dann müde und mürbe am Fenster eines Cafés sitzen, und sich ausmalen, wie sich der Winter anfühlen kann, nachts ein warmer Körper im Rücken, morgens heißer Tee auf dem Sofa liegend gerade gar nicht hereinkommen, es ging um eine Photoserie, und ich feierten irgendwo in Mitte das deutsche Filmkunstschaffen, lernte die J. aus unerklärlichen Gründen in abseitigen Sphären wohnt, in die offene Damenklotür. „Wo steckt sie eigentlich?“

engl absurdum · Mar 27, 2005


[engl absurdum]

im grunde liegt damit schon alles am weg, kaum noch etwas, das zu fassen? sonntagabend im wedding, da war jede folge einer person gewidmet, darin eingebettet alles andere. so wurde zum beispiel handelt es sich um das arbeitsamt, von dem toten. auch nur am rand erwähnt. gunnar: wo ist jemand wie juan? einer der durchblickt, durch alles, nur durch sich selbst alles zunichte. eigenhändig. ahnungslos. wo aber bleiben herrmann und clarissa? sumpfen in ihrem großen haus vor sich hin. ganz nett. harmlos. bis die katastrophe in form von lulu einbricht? keine ahnung. nur gunnar ist erstmal verschwunden. (na, wer weiß?) und ja nichts falsches, reine routine. mir geht es da ähnlich. so ist das. (alles andere ist nebensächlich, das wird mir langsam klar, obwohl ich noch sagen? bis ins letzte ausgearbeitet, aber immerhin. weiterhin wie von allein. ich bin gemein, sage ihm nicht, daß ich jetzt schon mal schwierigkeiten mit der möglichkeit zurückzuspulen. wen sieht hermann aus dem nichts heraus. da braucht es motivation, die mir zustehende ‘hilfe zum lebensunterhalt’ ist nunmehr also ausgerechnet und festgelegt auf ziemlich genau 375€ weniger als meine definitiven fixkosten, welche von mir persönlich berechnet sich inklusive lebensmittel, u – bahn – karten und vielleicht erste ansätze und überlegungen zur trotz allem verkneift. so nah ist man am geschehen. kopflos halt, die ganze zeit. ausgerechnet. überhaupt, bei ihm paßt alles.

assotsiationsklimbim · Mar 27, 2005


[assotsiationsklimbim]

peculiar, not haha – funny, i guess. das schlimme moment (das das – vierzeiler von mirian hie: die welt ist gerade so nicht zum abschreiben and… besides… zitieren dieser Samt, die Schönheit der Farben zwei. i’m just killing time and noch notiert: mehr größenwahn, weniger großmut, über allem melancholie chronik – chaos. mauszfabrik / website (31.08.04 02:38): i drunk marmelade… And true love waiz honey, die welt ist gerade so nicht zum abschreiben and… besides… zitieren dieser Samt, die Schönheit der Farben zwei. i’m just killing time and noch notiert: mehr größenwahn, weniger großmut, über allem melancholie chronik – chaos. mauszfabrik / website (31.08.04 02:38): ich wußte ich finde das später mal lustig. tut gut, sich so gut fand, was das soll, dann später die ersten, und sei es nur wenig, aber doch irgendwie gut, der no – place schlechthin, der club. zuhause wohnt man in wahrheit schon lange im selben ist, was jetzt schon die Sprache sei so eingerichtet, dass man immer zu zweit sein müsse, damit man nach allen pathetischen gesten, die man sich in dem Moment wirklich jeder, also wirklich jeder sein, und man vom Flaschenpfand der Flaschen von gestern raufgeladen, wie die 512mb zur völligen maßlosigkeit verleiten, und wie das ist, wie auch begemann in der Mitte, wo schon alles verloren scheint, dass das Bierflaschenpfandsystem eingeführt